BANGKOK, Thailand – Bolt hat den Zugang eines Fahrers zur Plattform vorläufig gesperrt. Anlass ist die Beschwerde einer Passagierin über ein ungewöhnlich dekoriertes Auto mit geisterhaften Gesichtern an den Kopfstützen. Der Fahrdienst prüft nun, ob das Fahrzeug die Sicherheits- und Verkehrstauglichkeitsanforderungen erfüllt.
Bolt sperrt Fahrer während der Prüfung
Bolt bestätigte den Eingang der Beschwerde und nahm Kontakt zur Passagierin auf. Das Unternehmen wartet noch auf weitere Informationen von ihr.
Bis zum Abschluss der Untersuchung darf der Fahrer die Bolt-Plattform nicht nutzen. Je nach Ergebnis der Prüfung will Bolt weitere Maßnahmen ergreifen.
Geistergesichter blickten auf die Passagiere
Auslöser war ein Facebook-Beitrag vom 1. September auf der Seite „We Are Consumers“. Die dazu veröffentlichten Fotos zeigen geisterhafte Gesichter auf den Kopfstützen der beiden Vordersitze, die in Richtung der Passagiere im Fond blicken.
Ein weiteres Bild zeigt mehrere fehlende Karosserieteile am Heck des Autos. Die Passagierin wandte sich an den Kundendienst von Bolt.

Unternehmen bedauert die Belastung
Bolt erklärte, man verstehe, dass die Fahrt für die Passagierin belastend gewesen sei. Das Unternehmen bedauere, dass sie den Eindruck gewonnen habe, ihre Bedenken seien nicht ernst genommen worden.
Die Untersuchung soll klären, ob das Fahrzeug die Vorgaben von Bolt zu Sicherheit und Verkehrstauglichkeit erfüllt. Bolt erklärte, Sicherheit und Komfort aller Nutzer hätten Vorrang.
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