Bang lamung, Pattaya – Zwei Menschen sind bei zwei Unfällen im Abstand von weniger als 20 Minuten und knapp vier Kilometern ums Leben gekommen. Beide Motorräder prallten nahe Pattaya auf Lastwagen.
Zweiter Unfall endet nur Minuten später tödlich
Der erste Unfall wurde gegen 22.10 Uhr auf dem Highway 331 im Unterbezirk Khao Mai Kaew nahe dem Pattaya Country Club gemeldet. Eine weiße Honda Wave mit dem roten Übergangskennzeichen 11-0443 fuhr auf das Heck eines 18-rädrigen Lastwagens auf und blieb darin stecken.
Die 34-jährige Ratchanee Singkhampong aus der Provinz Udon Thani erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte und medizinisches Personal versuchten noch eine Wiederbelebung, doch die Frau starb am Unfallort.
Motorrad prallt auf Highway 331 in einen Lastwagen
Der Mitsubishi-Fuso-Lkw war nach Angaben des Fahrers Korakot Techaai, 39, wegen eines geplatzten Reifens an den Straßenrand gefahren. Er habe Warnkegel aufgestellt und die Warnleuchten eingeschaltet. Vor dem Lastwagen stand außerdem ein weiteres Fahrzeug, das nicht mehr gestartet werden konnte.
Während Korakot den Lastwagen an der Vorderseite reparierte, hörte er nach eigener Aussage einen lauten Aufprall. Er fand das Motorrad und die verletzte Fahrerin am Heck des Anhängers und rief sofort Hilfe. Die Polizei sicherte die Unfallstelle und deckte den Leichnam für die weiteren Maßnahmen ab.

Zweiter Toter bei Wat Pong Saket
Weniger als 20 Minuten später kam es weniger als vier Kilometer entfernt zu einem weiteren tödlichen Zusammenstoß. Der Unfall ereignete sich auf der Zufahrt zum Wat Pong Saket im Unterbezirk Takhian Tia auf der Fahrbahn in Richtung Bo Win.
Dort fanden die Einsatzkräfte eine cremefarbene Honda Lead mit dem Kennzeichen 1 กท 9878 aus Phichit. Das Motorrad war an der Front schwer beschädigt. Neben dem Fahrzeug lag ein nicht identifizierter Thailänder, der etwa 35 Jahre alt gewesen sein soll. Ausweispapiere wurden bei ihm nicht gefunden; er war bereits tot.
Lkw-Fahrer schildert zweiten Zusammenstoß
Der Fahrer des beteiligten Isuzu-Lkw wollte der Presse seinen Namen nicht nennen. Er erklärte, er sei auf der äußersten rechten Spur gefahren und habe sich auf eine Kehrtwende vorbereitet, als der Motorradfahrer auf dem schlecht beleuchteten Straßenabschnitt von hinten kam und mit voller Wucht auf das Heck prallte.
Der Fahrer hielt an, überprüfte den Motorradfahrer und rief den Rettungsdienst, nachdem er ihn bewusstlos vorgefunden hatte. Polizei und medizinische Untersucher wurden zur Unfallstelle gerufen.
Polizei prüft Warnsignale und Fahrverhalten
Die Ermittler werten Aufnahmen von Überwachungskameras und Aussagen von Zeugen aus. Auch die Bedingungen an beiden Unfallstellen werden untersucht.
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Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Lastwagen den Verkehr behinderten und ausreichend abgesichert waren. Die Polizei prüft außerdem das Fahrverhalten der beiden Motorradfahrenden vor den Zusammenstößen.

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