Casino, Konzerte, Luxus-Hotels: So will Thailand die Touristen zurückholen
Thailands Premierministerin Paetongtarn Shinawatra hat in einer TV-Ansage ihr umstrittenes Entertainment-Komplex-Projekt vehement verteidigt. Auf NBT erklärte sie am 4. Mai, das Vorhaben sei eine „strategische Tourismus-Offensive“ – ohne Staatsgelder. Stattdessen sollen private Investoren das Milliardenprojekt finanzieren.
„Ausländische Investoren und Steuern von Casino-Besuchern bringen uns zusätzliche Einnahmen, die in die Wirtschaft fließen“, so die Regierungschefin.
Kein einfaches Casino – sondern ein „Premium-Entertainment-Hub“
Das Projekt orientiert sich am Vorbild Singapur, wo integrierte Resorts wie Marina Bay Sands erfolgreich sind. Geplant sind:
✔ High-End-Hotels
✔ Konzert-Arenen
✔ Event-Flächen
✔ Stark regulierte Spielzonen
„Verantwortungsvolles Glücksspiel mit strengen Kontrollen! Kein einfaches ‚Rein, 30 Millionen gewinnen, Raus!‘“, betonte Paetongtarn. Jeder Besucher werde Hintergrundchecks, Finanzprüfungen und Identitätsverifikationen durchlaufen.
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Kritiker „verbreiten falsche Ängste“ – Regierung kontert
Gegenwind kommt von politischen Gegnern, die vor Kriminalität und Suchtproblemen warnen. Doch die Premierministerin kontert scharf:
„Andere Länder wie die USA, Japan oder die UAE setzen auf solche Projekte. Soll Thailand wieder den Anschluss verlieren?“
Als Beispiel nannte sie die World Expo 2025 in Osaka – nach der Veranstaltung wird das Gelände in ein Entertainment-Mekka umgewandelt. „Warum nicht auch bei uns?“
Tourismus in der Krise – Regierung braucht „Gamechanger“
Hintergrund ist die sinkende Touristenzahl, besonders aus China. Bei einem Krisentreffen mit dem Tourismusministerium und der TAT am 2. Mai wurden Notfall-Maßnahmen besprochen:
- Kurzfristig: Werbekampagnen
- Langfristig: „Man-Made Destinations“ wie der Entertainment-Komplex
„Damit gibt es keine Low Season mehr – und Thai-Arbeiter profitieren!“, so Paetongtarn.


