Krankenversicherung Thailand: Kosten, Altersgrenzen, Vorerkrankungen

Brauchen Sie eine Krankenversicherung in Thailand? Kosten, Altersgrenzen und Optionen bei Vorerkrankungen – der große Faktencheck 2026.

Krankenversicherung Thailand: Kosten, Altersgrenzen, Vorerkrankungen
KI-generiertes Symbolbild

Wer nach Thailand auswandert oder den Ruhestand im Land des Lächelns verbringen will, kommt an einer Frage nicht vorbei: Brauche ich eine Krankenversicherung in Thailand – oder kann ich auch ohne leben? Die Antwort ist weniger eindeutig, als viele glauben. Denn während die thailändische Regierung nur für bestimmte Aufenthaltstitel eine Versicherung vorschreibt, entscheidet am Ende vor allem der eigene Geldbeutel.

Dieser Artikel räumt mit den größten Missverständnissen auf: Was kostet eine Behandlung ohne Police? Wo liegen die Altersgrenzen? Sind lokale oder internationale Anbieter besser? Und welche Optionen haben Sie bei Vorerkrankungen? Ganz ohne Behördensprech.

Ohne Krankenversicherung in Thailand leben – geht das?

Kurze Antwort: Ja, man kann. Viele Langzeitbewohner machen es. Sie zahlen jede Behandlung aus eigener Tasche und gehen bei Bedarf ins staatliche Krankenhaus. Das spart monatlich 200 bis 800 Euro Prämie. Klingt verlockend – ist aber eine Wette auf die eigene Gesundheit.

Thailand hat kein Auffangnetz für Ausländer. Keine Sozialhilfe, kein Insolvenzrecht, das medizinische Schulden tilgt. Wer nicht zahlen kann, wird nicht entlassen. Punkt. Und die Rechnung kommt meist früher als gedacht – oft nach dem ersten Motorradunfall oder Herzrasen in der Nacht.

Was eine Behandlung ohne Versicherung kostet

Konkrete Zahlen aus privaten Krankenhäusern in Bangkok, Pattaya und Chiang Mai: Ein Motorradunfall mit Brüchen und OP liegt zwischen 800.000 und 1,5 Millionen Baht. Ein Herzbypass schlägt mit 680.000 bis zwei Millionen Baht zu Buche. Hüftgelenkersatz? Etwa 390.000 Baht. Selbst eine Dengue-Infektion, die stationär behandelt werden muss, kostet 50.000 bis 80.000 Baht.

Privatkliniken entlassen Patienten erst, wenn die Rechnung vollständig beglichen ist. Eine Kreditkarte hilft – aber nur, wenn das Limit reicht. Die Deutsche Botschaft springt nicht ein. Freunde und Familie müssten überweisen. Das kann Tage dauern. Ein liquides Notfallpolster von mindestens einer Million Baht sollte jeder haben, der auf Versicherung verzichtet.

Lokale versus internationale Anbieter – der Unterschied

Thailändische Lokalversicherer wie Pacific Cross, Thaivivat oder Luma sind deutlich günstiger. Eine gute Police gibt es oft ab 70.000 Baht im Jahr (rund 1.800 Euro). Dafür ist der Versicherungsschutz meist auf Thailand oder Südostasien beschränkt. Die Kommunikation läuft auf Thai oder Englisch – Deutsch ist selten. Im Schadensfall rechnen Kliniken direkt ab, ein klarer Vorteil.

Internationale Anbieter wie Cigna Global oder Allianz Worldwide kosten ein Vielfaches. Mit 65 Jahren zahlen Sie schnell 5.000 bis 8.000 US-Dollar pro Jahr (rund 180.000 bis 290.000 Baht). Dafür bekommen Sie weltweite Deckung, höhere Summen, deutschsprachige Kundenbetreuung und oft mehr Kulanz bei Vorerkrankungen. Die Frage ist: Brauchen Sie das?

Der OIC-Faktor – wer schützt Sie im Streitfall?

Ein oft unterschätzter Punkt: Lokale Anbieter sind bei der thailändischen Versicherungsaufsicht OIC registriert. Das gibt Sicherheit, denn im Streitfall können Sie sich an eine thailändische Behörde wenden. Internationale Gesellschaften haben oft nur eine Niederlassung in Thailand, der Vertrag läuft aber über das Ausland. Im Zweifel müssten Sie vor einem thailändischen Gericht klagen.

Für visumpflichtige Aufenthalte ist die OIC-Listung ohnehin Pflicht. Wer nur für sich selbst vorsorgen will, kann auch auf nicht gelistete Anbieter zurückgreifen. Ein unabhängiger Makler, der beide Welten kennt, ist hier Gold wert. Ein erster Schritt ist der kostenlose Premium-Vergleich für Thailand.

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Vorerkrankungen – welche Optionen Sie wirklich haben

Die größte Sorge der Zielgruppe 55+: Man hat Diagnosen gesammelt und fürchtet, nirgendwo mehr unterzukommen. Die gute Nachricht: Es gibt mehr Optionen, als die Gerüchteküche wahrhaben will. Die schlechte: Man muss genau hinschauen, und günstig wird es selten.

Allianz Ayudhya bietet eine Seltenheit: Vorerkrankungen können mit einer zweijährigen Wartezeit aufgenommen werden. Cigna Global prüft kulant und bietet oft Risikozuschläge statt Komplettausschluss. Pacific Cross schließt Vorerkrankungen zwar meist aus, kann nach medizinischer Prüfung aber Wartezeiten oder Zuschläge anbieten. Entscheidend ist die vollständige Offenlegung aller Diagnosen – verschweigen gilt als Betrug.

Altersgrenzen bei lokalen Anbietern

Pacific Cross nimmt Neukunden bis 75 auf, Verlängerung ist bis 99 garantiert. Prämie mit 65: rund 2.500 bis 4.000 US-Dollar im Jahr. Luma Long Stay Care akzeptiert Neukunden sogar bis 79 und verzichtet ab 70 auf den Gesundheitscheck. Dafür ist der Schutz auf Thailand und Asien begrenzt, und es gilt ein Selbstbehalt von 100.000 bis 200.000 Baht.

Thaivivat gehört zu den wenigen Anbietern ohne hartes Alterslimit – Neuverträge sind theoretisch bis 100 möglich, aber die Prämien sind entsprechend hoch. AXA Thailand geht bis 80, verlängert auf Lebenszeit, schließt aber Vorerkrankungen aus. Ein guter Fang für Späteinsteiger ohne Diagnosen.

Altersgrenzen bei internationalen Anbietern

Cigna Global hat kein formales Höchstalter für Neukunden. Verlängerung lebenslang. Vorerkrankungen werden oft kulant geprüft. Der Haken: Die Prämie. Mit 65 zahlen Sie 5.000 bis 7.000 US-Dollar im Jahr. Mit 75 sind schnell 12.000 US-Dollar und mehr fällig. Luxus hat seinen Preis.

Allianz Worldwide Care nimmt Neukunden bis 74 und verlängert lebenslang. Die Prämien liegen auf ähnlichem Niveau wie bei Cigna. Dafür bekommen Sie weltweite Deckung und besten Service. Wer viel reist oder sich ein zweites Standbein in Europa halten will, ist hier richtig. Für reine Thailand-Aufenthalter reicht oft der günstigere Lokaltarif.

Der Bestandsschutz – Ihr größtes Pfund

Der wichtigste Satz in diesem ganzen Artikel: Bestehende Verträge sind meist lebenslang verlängerbar, auch wenn der Anbieter keine Neukunden mehr aufnimmt. Wer mit 60 eine Police abschließt, behält sie in der Regel bis ans Lebensende – vorausgesetzt, die Prämie wird bezahlt. Wer aber mit 74 erstmals eine Versicherung sucht, hat es deutlich schwerer.

Die Strategie lautet also: Früh kümmern, nicht erst, wenn der Arztbrief auf dem Tisch liegt. Eine Police mit 55 abzuschließen, auch wenn man noch in Deutschland lebt, kann sich auszahlen. Viele internationale Pläne erlauben später den Wechsel nach Thailand, ohne dass die Altersgrenze neu geprüft wird.

Was die Deckungssumme wirklich abdeckt

Viele Policen werben mit „3 Millionen Baht Deckung“. Klingt nach viel – ist aber die Untergrenze. Seit Oktober 2021 verlangt die Regierung für bestimmte Visa diese Summe als Gesamtdeckung. Ältere Verträge hatten oft einen Split: 400.000 Baht für stationäre, 40.000 Baht für ambulante Behandlungen. Ein enormer Unterschied, den viele nicht kennen.

Aber Vorsicht: Viele günstige Tarife decken nur stationäre Behandlungen ab – also Krankenhausaufenthalt, OP und Übernachtung. Ambulante Leistungen wie Facharztbesuche, Medikamente oder Physiotherapie kosten extra oder sind ganz ausgeschlossen. Wer regelmäßig zum Arzt muss, braucht zwingend einen Tarif mit ambulantem Einschluss. Sonst wird der Alltag teuer.

Welche Strategie für wen die richtige ist

Sie sind unter 65, gesund und wollen Geld sparen? Dann sind lokale Anbieter wie Pacific Cross oder Luma die richtige Wahl. Sie zahlen 1.500 bis 3.000 Euro im Jahr und haben solide Deckung für Thailand. Früh abschließen, dann profitieren Sie vom Bestandsschutz. Sie haben Vorerkrankungen oder sind über 65? Dann kommen Sie um Cigna oder Allianz kaum herum. Teurer, aber oft die einzigen, die Sie noch nehmen.

Sie spielen mit dem Gedanken, ganz auf Versicherung zu verzichten? Dann legen Sie mindestens eine Million Baht als medizinisches Notfallpolster zur Seite – liquide, nicht in Festgeld oder Immobilien. Und akzeptieren Sie, dass Sie im staatlichen Krankenhaus behandelt werden. Mit Wartezeiten, auf Thailändisch und ohne Komfort. Wer das kann, lebt günstiger. Aber das Risiko trägt er allein.

Redaktionelle Hinweise

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Versicherungsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr. Die genannten Prämien sind Richtwerte, die je nach Gesundheitszustand, Alter und Tarif stark variieren können. Lassen Sie sich vor Vertragsabschluss individuell beraten.

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19 Kommentare zu „Krankenversicherung Thailand: Kosten, Altersgrenzen, Vorerkrankungen

  1. Ich habe eine internationale KV mit Sitz in Luxemburg, ohne Limits und ohne Ausschlüsse. Vertrag künden und eine anerkannte, lokale KV abschließen wäre m.E. ein Rückschritt. So hätte ich besagte Limits und Ausschlüsse im Vertrag, da inzwischen, also lange nach Abschluss der int. KV Vorerkrankungen bestehen. Was aber, wenn plötzlich eine lokale bzw. OIC-gelistete KV für Non-Immigrant O zur Pflicht wird ? Man steckt irgendwie in einem Dilemma! Was würdet ihr machen, Internationale KV behalten oder künden und neuen Vertrag bei einer Gelisteten machen ?

    1. Ich laufe auch wie Roman hier in Thailand ohne KV rum, nur bei meiner Rollerversicherung 2+ ist ne kleine Unfallversicherung dabei. Deckt halt nur ab wenn man mich vom Roller runterholt. Ansonst bin ich so schamlos wie Andre, zahle ja auch in D die KV. An deiner Stelle würde ich die Internationale behalten und nur die billigste thai KV aus der Liste wählen. Die bringt wahrscheinlich nix aber du hast eine für die EoS.

  2. Ausschlüsse im KV-Vertrag ist Abzocke und Freikauf durch die Hintertür. Im Krankheitsfall wird sich die Versicherung auf die vertraglichen Ausschlüsse berufen und einfach nicht für die Kosten aufkommen.

    1. Na klar, Sie würden wohl als Versicherung einen Kunden in ihres Portfollio aufnehmen, der schon mal einen Herzinfarkt hatte, ganz ohne Einschränkungen. Der Geschäftserfolg wäre Ihnen sicher. /s

      1. Ja würde ich. Mit entsprechenden Prämien und Selbstbeteiligung im höheren Alter. Aber Ausschlüsse würde ich als Versicherung nicht machen. Ich meinte eigentlich, dass sich die KV immer auf vertragliche Ausschlüsse berufen wird, mit hinterlistigen Klauseln, egal welcher Krankheitsfall eintritt.

        1. Sie haben ja die Wahl, hohe Prämien ohne irgendwelche Einschränkungen, oder tiefe Prämien mit gewissen Einschränkungen. Ich sehe kein Problem in den Versicherungsbestimmungen. Ich z.B. erspare mir eine Versicherung und nehme das Risiko auf mich, dass ich auf mein Erspartes zurückgreifen muss, falls ich gesundheitliche Probleme bekäme. Seit über 30 Jahren musste ich nie Versicherungsleistungen beziehen, obwohl ich, wie in der Schweiz vorgeschrieben ist, immer eine KV bezahlt habe. Heute bin ich Ü 70 und befinde mich auf der letzten Meile, daher sehe ich nicht ein, wieso ich mich versichern soll, wie ich es als junger Mann mit Familie als nötig erachtet habe. Überschaubare Risiken, kann ich mit meinem Ersparten decken.

      2. Ene der hier aufgeführten Thai-KV hat nach eingehendem Gesundheitscheck, alle Krankheiten aus der Familie ausgeschlossen. Dies ist unseriös und ich habe nach einem Jahr den Versicherer gewechselt.

  3. Im letzten Artikel zu diesem Thema hieß es Luma würde KV’s ab 70 ohne Gesundheitsfragen anbieten. Habe nachgefragt und kein entsprechendes Angebot erhalten. Jetzt heißt es sogar: „Sie haben Vorerkrankungen oder sind über 65? Dann kommen Sie um Cigna oder Allianz kaum herum. Teurer, aber oft die einzigen, die Sie noch nehmen.“

    1. Luma ist ja nur der Vermittler. Mir haben sie AXA angeboten, 71 Jahre pro Jahr 56.000 Baht bei 100.000 Selbstbeteiligung. Deckung 4 Millionen, Arztbesuche 30x im Jahr für 1.500 Baht. Vorerkrankungen sind natürlich immer ausgeschlossen. Ich habe bei AXA mein Auto versichert und werde die Dame mal fragen wegen KV.

        1. Ohne Gesundheitsfragen und Vorerkrankungen bekommst Du keine Krankenversicherung!

          So einfach !

  4. Die beste Krankenversicherung ist die, die keiner braucht. Voraussetzungen dafür sind Investition in einen jährlichen Gesundheits-Check, eine gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung.

    Den jährlichen Gesundheits-Check zahle ich aus eigener Tasche. Ich weiß also wie sich mein Gesundheitszustand entwickelt und was planbar anstehen könnte. Notwendige planbare kostenintensive medizinische Eingriffe würde ich in Deutschland machen lassen und nehme das Solidarsystem – als jemand der ca. 40 Jahre in die gesetzliche KV eingezahlt hat – schamlos in Anspruch. Ein signifikantes Risiko für plötzliche Gesundheitsprobleme wie Herzinfarkt & Co. lassen sich weder aus meinem Stammbaum, meinen Lebensgewohnheiten als Nichtraucher und Antialkoholiker noch aus den Daten des jährlichen Gesundheits-Checks ableiten.

    Also, eine Krankenversicherung in Thailand bzw. für Südostasien brauche ich nicht. Imponderabilien vermeide ich und fahre deshalb mit inzwischen 71 Jahren natürlich nicht mehr ohne Knautschzone umher. Auch das Tauchen habe ich eingestellt, der letzte Eintrag im Logbuch Nr. 543, September 2022, Guadeloupe, Tiefe …, Zeit …, Buddy …

    Mein „Stochastisches Risikoprofil“ – was versicherungstechnisch gesprochen die „zu erwartende Schadenshäufigkeit und Schadenshöhe“ anbetrifft – ist somit sehr gering. Ein Restrisiko bleibt allerdings bestehen, morgen könnte mir der Himmel auf den Kopf fallen.

    1. „Voraussetzungen dafür sind Investition in einen jährlichen Gesundheits-Check, eine gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung.“

      Was natürlich hilfreich sein kann, aber eben keine Garantie ist dass man evtl. doch einen Herzinfarkt,Schlaganfall, oder Krebs bekommt!

      Das ist sogar schon Spitzensportlern passiert,die noch keine 50 Jahre alt waren!

      1. Vollkommen richtig, Richard!
        Eine Garantie gegen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs kann es nicht geben. Bei mir ist die Wahrscheinlichkeit für diese Risiken sehr gering, aber nicht Null. Warum hatte ich ja bereits kommentiert? Wer Mathe als Leistungsfach hatte, kennt die dazugehörigen statistischen Verteilungen von Poisson und Pareto, die auch die Versicherungen ihren Berechnungen zu Grunde legen.
        Und was die von ihnen angesprochenen „Spitzensportler“ anbetrifft, so war deren Weg zur Spitze meist von Anabolika und Doping begleitet. Und viele „Spitzensportler“ waren gentechnisch geimpft.
        Fazit: Also für mich macht eine KV keinen Sinn. Ich verstehe aber jeden, der mehr auf das Kollektiv setzt als auf die Selbstverantwortung und eine KV möchte.

        1. Also ich selber, bekomme Beihilfe in Höhe von 70% aller Arztkosten, und habe noch eine kleine Visa Krankenversicherung, die ab einer Rechnung von 200.000.-THB einen Betrag bis zu 400.000.-THB zahlt.
          Auch 30 Besuche bei einem Arzt im Jahr sind versichert, pro Arztbesuch 1500.-THB.
          Somit kostet mich ein stationärer Aufenthalt bis ca. 1.2000.000.-THB nichts!
          Dann habe ich noch eine Unfallversicherung, die ich für sehr wichtig halte!

          Beide Versicherungen sind thailändische Unternehmen, und somit 24/7 erreichbar ohne Kommunikationsprobleme!
          Und jedes Hospital in Thailand weiß dann sofort das 600.000.-THB schon mal sicher sind bei einer stationären Aufnahme.
          Bei einem Unfall sind es 200.000.-THB das sollte fürs erste reichen…

          Für beide Versicherungen zahle ich 26.000.- THB – IM JAHR!
          Und Ja, geleistet haben Sie auch schon, ohne Prämienerhöhung danach!

          Selbstverantwortung, werden sich wohl die wenigsten Rentner in Thailand leisten können, und leider ab 65/70 Jahre auch keine Krankenversicherung mehr,wenn sie denn eine Durchschnittsrente beziehen!

          Und ob alle Spitzensportler gedopt waren, oder sind ist mir eigentlich völlig egal 😉

          1. Richard, ich hoffe und wünsche ihnen bei ihrer Versicherungssumme von bis zu 1.200.000 Baht für den stationären Aufenthalt beste Gesundheit und das Sie niemals eine der drei von ihnen beispielhaft genannten schweren Erkrankungen bekommen. Die Wahl der Deckungssumme ist hier entscheidend, da zum Beispiel wie bei einer Krebserkrankung die onkologischen Behandlungen in Thailands internationalen Spezialkliniken extrem kostspielig sein können. Wie hoch sollte die Deckungssumme sein, 1.200.000 Baht wie bei ihnen? Als erste Anzahlung und für den Behandlungsbeginn dürfte das ausreichen, für mehr aber nicht. Ich hoffe, das ist ihnen bewusst. Sie sollten also mindestens 100.000 Euro zur Verfügung haben, um den Rest der Behandlungen aus eigener Tasche bezahlen zu können. Die 100.000 Euro können aber bei mehrjährigen Krebstherapien, die teure Immuntherapien oder gezielte Medikamente beinhalten, schnell erschöpft sein. Deshalb raten seriöse Experten und Makler in Thailand zu Tarifen mit unbegrenzter jährlicher Deckung oder mindestens 500.000 USD, um im Ernstfall nicht auf Behandlungsoptionen verzichten zu müssen oder die Klinik wechseln zu müssen, sobald das Limit erreicht ist. Das ist die bittere Wahrheit, die die meisten aber nicht sehnen wollen. Im Bumrungrad International Hospital oder dem Bangkok Hospital müssen Patienten ohne ausreichende Versicherung mit folgenden realistischen Szenarien rechnen – KI-Auskunft vom 22.06.2026: „Ein einzelner chirurgischer Eingriff kann bereits 9.000 € bis 52.000 € kosten. Bei Krebserkrankungen kommen jedoch die laufenden Kosten für Chemotherapien, Strahlentherapien und insbesondere moderne Immuntherapien hinzu, die pro Zyklus mehrere tausend Euro verschlingen können. Eine vollständige Krebsbehandlung über mehrere Jahre kann leicht 100.000 € bis 185.000 € und in schweren Fällen sogar weit darüber hinaus erreichen.“
            Bleiben Sie gesund und falls Sie sich keine bessere KV leisten können und nicht mindestens 100.000 Euro als Ersparnisse zur Verfügung haben, dann denken Sie auch an eine Rückkehr nach Deutschland. Deshalb ist ein jährlicher Gesundheits-Check so wichtig, um frühzeitig zu erkennen, was planbar anstehen könnte.
            Übrigens, die Spitzensportler haben Sie ins Spiel gebracht. Ich habe nur darauf reagiert und ihnen meine Meinung dazu mitgeteilt.

        2. Erst einmal Danke für die guten Wünsche an mich, die ich auch erwidere!
          Aber da liegt ein kleines Missverständnis vor.
          Ich habe keine Versicherungssumme in Höhe von 1.200.000.-THB
          Ich bekomme von allen Arztrechnungen 70% vom Land erstattet. Beamtenbeihilfe, und um bei meinem Rechenbeispiel zu bleiben, sieht das in der Praxis so aus:
          Ich muss also stationär aufgenommen werden, die voraussichtlichen Kosten liegen bei ca.800.000.-THB.
          Also gehe ich mit erst einmal 500-600.000.-THB in Vorleistung.
          Bei er Entlassung muss ich z.B. noch 300.000.-THB Nachzahlen, was für mich kein Problem ist.
          Jetzt reiche ich die Rechnung über 900.000.-THB bei meiner Besoldungsstelle ein.
          Von der bekomme ich 630.000.-THB erstattet. Meine Thai Visa KV zahlt ab einer Summe von 200.000.-THB (Selbstbehalt) bis zu 400.000.-THB bei einer Rechnung.
          So bekomme ich 630.000.-THB vom Land erstattet und eben 270.000.-THB von der Visa–KV. Kosten entstehen mir also keine!
          In Deutschland war ich privat Krankenversichert, aber bei meinem Wohnortwechsel nach Thailand, hat mir meine PKV eröffnet, dass sie in Thailand für max.6 Monate zahlen würden.
          Da bei mir eben chronische Vorerkrankungen vorliegen, bekomme ich keine PKV mehr!
          Und wenn doch, sind die Ausschlüsse dermaßen umfangreich, dass es sich einfach nicht lohnt dafür im Jahr ca.250.000.-THB auszugeben.
          Das Geld spare ich lieber jährlich, und habe deshalb auch keine Kopfschmerzen für evtl. anstehende Operationen.
          Und das mache ich schon einige Jahre so!
          Für den Fall das ich doch einmal an Krebs, bekommen sollte, was ja immer möglich ist, handelt es sich dabei wo nicht um eine sehr akute Krankheit, die eine sofortige OP verlangt. Soweit ich das beurteilen kann.
          Für den Fall zahle ich seit 37 Jahren eine Anwartschaft bei meiner privaten Krankenkasse in Deutschland.
          Bei Rückkehr keine erneute Gesundheitsüberprüfung!!
          Also im Fall der Fälle geht es eben nach Deutschland zurück. Da ich dort noch ein Haus besitze, muss ich mir auch keine Sorgen um eine Unterkunft machen.
          Kann mich deutschlandweit in einer Klinik nach meiner Wahl behandeln lassen, meine evtl. Reha machen und danach vielleicht noch ein paar Monate in Deutschland bleiben…??

          In Sache Operationen in Thailand.
          Ich hatte in den letzten 35 Jahren schon so einige. Auch im Bumrungrad und einige im Bangkok Hospital und auch noch im Pattaya International Hospital.
          Die teuerste war eine verstopfte Vene zum Herzen wieder zu öffnen ca. 860.000.-THB Bangkok Hospital.
          Alle anderen waren im Durchschnitt nie teurer als 300.000.-THB Nierensteine, Verbrennungen 3.Grades, Vergiftung. etc.
          Die letzte vor 2 Jahren, sollte im Bangkok Pattaya Hospital ca. 860.000.-THB kosten. Gallenblase raus und meinen Nabelbruch operieren, beides Minimalinvasiv.
          Da es eben keine Not Operation war, bin ich in ein anders Privatkrankenhaus gefahren, dadurch reduzierte sich meine Rechnung um 600.000.-THB.
          Ich weiß aus jahrelanger Erfahrung vor Ort, das eben in Touristencentren schamlos abgegriffen wird, weil die KV es ja zahlt!
          Als Selbstzahler habe ich auch Einfluss auf die Preise, das auch in Thailand!
          Beispiele aus der Praxis. Ohne KI.
          laparoskopische Leistenbruchreparatur ab ca. 70.000.-฿
          Сholezystektomie/ Gallenblase Entfernung ab ca.95-110.000.-THB
          Krebsbehandlung 2026 Kosten Privat Klinik Thailand vs. Deutschland Da gibt es schon Unterschiede!

          Aber bleiben wir lieber Gesund 😉

  5. Fu4r jeden oder jede, die beabsichtigt bei Pacific cross sich zu versichern. Diese versicherung ist recht gu4nstig und wirbt nur alle 5 Jahre zu erhöhen, wobei man sieht, wieviel erho4ht wird, was moderade Beträge sind.

    Was verschwiegen wird, bei dieser Versicherung ist, dass diese Versicherung im vertrag eine Klausel drin hat, in thailändischer Schrift, damit es nur Thais lesen können, und dir Niemand sagt ist,

    in dem moment, wo du bei Pacific Cross nur ein einziges mal einen Krankheitsfall meldest, dessen Bezahlung durch Pacific cross mindestens den Betrag erreicht oder u4berschreitet, der 80% des Jahresbeitrages ist, ab solch einen Moment, hat diese Versicherung das Recht, ununterbrochen jedes Jahr, ohne Ende, die Versicherung um satte 25% zu erhöhen, und zwar jährlich.

    Und das macht diese Pacific cross ohne mit der Wimper zu zucken. Du zahlst dann jedes Jahr 25% mehr auf den jeweiligen Versicherungsbetrag, Jahr fu4hr Jahr. Die Versicherung kann dich nicht kündigen, aber irgendwann zahlst du so hohe Versicherungsbeiträge, dass du freiwillig kündigst, weil es dann bei Paciffic Cross nicht mehr bezahlbar ist.

    Daies Info ist kein Märchen, sondern die pure Wahrheit.

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