BANGKOK, Thailand – Das thailändische Parlament hat den Gesetzentwurf zum Schutz von Betroffenen häuslicher Gewalt mit 434 Stimmen grundsätzlich angenommen. Als Nächstes soll ein Ausschuss die Details beraten. Sozialminister Nikorn Somklang will erreichen, dass Betroffene vor, während und nach einem Vorfall geschützt werden.
434 Stimmen für den Gesetzentwurf
Am 23. September stimmte das Parlament in erster Lesung über den Entwurf der Regierung ab. Gegenstimmen wurden nicht ausgewiesen, es gab eine Enthaltung, vier stimmten nicht ab.
Das Parlament beschloss außerdem, einen Ausschuss mit der Prüfung der Einzelheiten zu beauftragen. Nikorn Somklang nahm als Vertreter des Kabinetts an der Sitzung teil.
Abgeordnete diskutieren über Schutz für Betroffene und Kinder
Vor der Abstimmung diskutierten die Abgeordneten unter anderem darüber, wie Gewalt verhindert werden kann, bevor sie geschieht. Auch der Schutz von Betroffenen und Kindern sowie der Zugang zu Hilfe standen zur Debatte.
Weitere Themen waren klare gesetzliche Begriffe, die Zusammenarbeit der Behörden und der Austausch von Daten. Die Abgeordneten sprachen auch über Gewaltformen, die sich im digitalen Zeitalter verändern.
Ausschuss soll Vorschläge aufnehmen
Das Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit will die Vorschläge der Abgeordneten in die Ausschussberatungen einbringen. Das Gesetz soll sorgfältig ausgearbeitet und in der Praxis anwendbar sein.
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Betroffene sollen schnell und sicher Hilfe erhalten. Der Entwurf soll außerdem erneute Vorfälle verhindern und verringern und die Zusammenarbeit der Behörden verbessern. Das Kabinett hatte ihn am 25. August 2026 gebilligt. Nach Nikorns Darstellung soll der Schutz vor, während und nach einem Vorfall greifen.

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