SICHON, NAKHON SI THAMMARAT – Ein 56-jähriger geistig behinderter Mann ist tot in einem Tempelpavillon aufgefunden worden. Jetzt ist klar: Es war Mord. Durch die massive Gewalteinwirkung starb er noch am Tatort. Die Polizei jagt den Täter und wertet Überwachungskameras aus.
Leiche im Tempel entdeckt
Am frühen Morgen des 27. Juni ging der Notruf ein. Kurz vor sieben Uhr meldete jemand einen leblosen Körper im Wat Than Nam Cha in der Provinz Nakhon Si Thammarat. Polizeileutnant Nitirat Lapbun rückte mit einem Ermittlungsteam der Polizeistation Sichon und Kräften der Stiftung Phetkasem Nakhon Si Thammarat aus.
Im Pavillon des Tempels fanden die Beamten den Mann mit dem Gesicht nach unten auf einer Betonkante liegen. Er trug ein grünes Kurzarmhemd und eine schwarze kurze Hose. Sofort fielen eine Platzwunde an der Stirn und eine Wunde am Hinterkopf auf. Alles sah nach massiver Gewalt aus.
Ein friedvoller Mann, den alle mochten
Bei dem Toten handelte es sich um Sakchai Jomrit, den viele nur „Sak Taladsuk“ nannten. Der 56-Jährige war geistig behindert und lebte schon lange im Wat Than Nam Cha. Mönche und Dorfbewohner kannten ihn als völlig harmlosen, freundlichen Menschen.
Niemand hatte je Streit mit ihm. Gerade deshalb konnten seine Angehörigen kaum glauben, dass ein simpler Unfall die Ursache sein sollte. Die Zweifel der Familie waren es schließlich, die den Druck auf eine gründliche Untersuchung erhöhten.
Obduktion lüftet das grausame Geheimnis
Zunächst hatten die Ermittler noch einen tragischen Sturz für möglich gehalten. Weil aber mehrere verdächtige Verletzungen dagegensprachen, ließ die Polizei den Leichnam ins Maharaj Nakhon Si Thammarat Krankenhaus bringen. Ein Rechtsmediziner sollte die exakte Todesursache klären.
Am 29. Juni 2029 lag das Ergebnis vor: Die Rechtsmedizin stellte massive Gewalteinwirkung als Todesursache fest. Nun stand für Polizeimajor Suriya Srichalam und Polizeioberst Surasak Rodkrai fest – es war ein Tötungsdelikt.
Kameraaufnahmen sollen den Mörder zeigen
Nach dem Obduktionsbericht handelte die Polizei sofort. Ermittler der Polizeistation Sichon sicherten erneut Spuren am Tatort und starteten eine intensive Auswertung aller Überwachungskameras im Umfeld des Tempels. Die Beamten hoffen, den Täter auf den Aufnahmen zu erkennen.
Bislang ist die Identität des Täters unbekannt, und das genaue Motiv für die Tat bleibt unklar. Die Polizei setzt die Ermittlungen fort, um den Täter zu identifizieren und vor Gericht zu bringen.



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