Pattaya-Clinch: Chinese kontert Erpressungsvorwürfe nach Prügelei

Blutige Attacke oder perfide Falle? Nach dem Vorfall im Hotelzimmer packt der beschuldigte Chinese aus und wirft der Thailänderin Abzocke vor. Was steckte wirklich hinter dem Streit?

Pattaya-Clinch: Chinese kontert Erpressungsvorwürfe nach Prügelei
Facebook / Thanawat

Pattaya, Thailand – Eine 24‑jährige trans Frau hat bei der Polizei Anzeige erstattet, nachdem sie in sozialen Medien blutige Aufnahmen von sich veröffentlicht hatte; der Beschuldigte, ein 22‑jähriger chinesischer Staatsbürger, bestreitet die Vorwürfe und spricht von einem Erpressungsversuch. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, meldete aber, dass der Mann das Land bereits verlassen habe und nun eine Interpol‑Red‑Notice beantragt werden soll.

Anzeigenlage: Opfer meldet sich mit Videobeweisen

Die 24‑jährige Thanawat Thongduang veröffentlichte Videos, die sie verletzt und blutverschmiert zeigen, und erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizeistation Mueang Pattaya.

Die Behörden bestätigten den Eingang der Anzeige und leiteten eine Untersuchung ein.

Beschuldigter verließ das Land

Die Polizei gab an, dass der Beschuldigte, der 22‑jährige Chen Wentao, über den internationalen Flughafen Suvarnabhumi aus Thailand ausgereist ist.

Beamte kündigten an, zur Festnahme eine Interpol‑Red‑Notice beantragen zu wollen.

Die Version des Beschuldigten: Preisverhandlung und Hoteltreffen

Chen widersprach den Vorwürfen und schilderte gegenüber lokalen Medien, er habe Thanawat in einem Unterhaltungslokal getroffen, danach Kontakte ausgetauscht und ein Treffen im Hotel vereinbart.

Er behauptet, ihm seien zunächst 3.000 Baht für sexuelle Dienstleistungen angeboten worden, später 1.000 Baht akzeptiert; beim Treffen habe er bemerkt, dass die Frau nicht die erwartete Person war und sie aufgefordert, zu gehen.

Chen: Gruppe forderte Geld und richtete Schäden an

Nach Angaben Chens rief Thanawat angeblich Freunde herbei, die Videos von ihm aufnahmen und Geld verlangten; als er ablehnte, seien Gegenstände im Zimmer beschädigt worden.

Er sagte, er habe daraufhin die Touristenpolizei unter der Hotline 1155 kontaktiert, aber keine Antwort erhalten und das Hotel über einen Notausgang verlassen, bevor er nach China zurückreiste.

Gegenbehauptungen und Social‑Media‑Berichte

Parallel postete die Facebook‑Seite Jmoi V+ Berichte, wonach eine weitere Transfrau Thanawat ähnliche Erpressungsmethoden vorwirft und ein unbekannter Mann behauptet, Vorgespräche über Geldforderungen mitgehört zu haben.

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Die Seite berichtete außerdem, dass Videomaterial, das den Vorfall vollständig zeigen soll, bei der Polizei eingereicht worden sei.

Polizei ermittelt weiter – nächste Schritte angekündigt

Die Ermittlungen laufen weiter, die Polizei hat bislang jedoch keine Details zu Beweisen oder möglichen rechtlichen Schritten veröffentlicht und prüft die vorgelegten Angaben.

Die Polizei plant, nach Abschluss der Ermittlungen weitere Maßnahmen zu ergreifen, um den Fall aufzuklären und gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten.

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Quelle: Thaiger

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