PATTAYA, Thailand – Pattaya will öffentliche Flächen an den Strandstraßen wieder für Anwohner und Touristen freihalten. Vermietbetriebe von Motorrädern und anderen Fahrzeugen müssen mit Radklammern und Geldstrafen rechnen, wenn sie Straßen und Strandbereiche für ihr Geschäft nutzen.
Radklammern und Geldstrafen für Vermietbetriebe
Die Stadt kontrolliert Bereiche, in denen Mietfahrzeuge abgestellt oder für Kunden bereitgehalten werden. Wer gegen die Vorgaben verstößt, kann mit einer Radkralle am Fahrzeug und einer Geldstrafe belangt werden.
Die Botschaft der Stadt ist klar: Wer dort parkt, wird erwischt. Das Vorgehen richtet sich gegen Mietbetriebe, die öffentliche Straßen und Flächen am Strand gewerblich nutzen.
Strandstraßen stehen unter Druck
Entlang der Strandpromenade ist der Platz bereits knapp. Verkehr, Fußgänger, Tourfahrzeuge, Taxis und Geschäfte teilen sich die Straßenbereiche.
Anwohner und Besucher beschweren sich seit Jahren darüber, dass öffentliche Flächen immer öfter für Geschäfte genutzt werden. Abgestellte Mietfahrzeuge können die ohnehin stark belasteten Bereiche noch schwerer passierbar machen, vor allem in Zeiten mit vielen Touristen.
Öffentlicher Raum soll öffentlich bleiben
Pattaya will bestehende Straßen, Gehwege und Strandflächen für den vorgesehenen öffentlichen Zweck freihalten. Die Stadt müsse dafür nicht erst auf ein neues großes Bauprojekt warten.
Die Regelung richtet sich auch über die Vermietbranche hinaus an kommerzielle Betreiber. Öffentliche Straßen sollen nicht als private Abstellflächen genutzt werden, nur weil die Kontrolle schwierig ist.
Klare Straßen durch konsequente Kontrollen
Wenn Pattaya die Vorgaben dauerhaft durchsetzt, könnten Straßen schneller frei werden und Fußgänger sowie Touristen leichter Zugang zu den öffentlichen Flächen bekommen. Die Stadt könnte so vorhandenen Raum besser nutzen.
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Ein ständiges Ärgernis, speziell auf der Beachroad, die 2-Radvermieter blockieren immer größere Flächen die – ALLEN – zur Verfügung stehen sollten; zumindestens lt. Gesetz. Bisher ist nur niemand dagegen – erfolgreich – vorgegangen, Zeit das sich das ändert.
Genau deshalb bin ich doch hier und nicht im deutschen Paragrafendschungel! Wer spießige Schrebergarten-Ordnung, Kehrwoche und laminierte Halteverbotsschilder sucht, hat den Sinn von Thailand schlicht nicht verstanden. Ein bisschen geregeltes Chaos ist kein Ärgernis, sondern Lebensgefühl. Thailand soll gefälligst Thailand bleiben – und bloß nicht Deutschland werden!