PHUKET, THAILAND – Nach Beschwerden über die Zurückweisung thailändischer Gäste haben Provinzbehörden Ermittlungen gegen ein Restaurant in Patong eingeleitet. Geprüft werden die Eigentumsverhältnisse und der Geschäftsbetrieb. Die Untersuchung ist Teil einer breiteren staatlichen Initiative zur Regulierung von Unternehmen in ausländischem Besitz.
Thailändische Gäste sollen abgewiesen worden sein
Polizeihauptmann Khetarat Chansilp, stellvertretender Gouverneur von Phuket und kommissarischer Sicherheitsberater des Innenministeriums, leitete die Kontrolle vor Ort. Anlass waren Berichte, wonach thailändische Staatsangehörige keinen Zutritt zu dem Restaurant in israelischem Besitz erhalten haben sollen.
Die Behörden prüfen nun, ob das Lokal Kunden nach ihrer Nationalität unterschiedlich behandelt. Nach den Vorgaben müssen Unternehmen alle Gäste gleich behandeln.
Behörden prüfen mögliche Strohpersonen
Im Mittelpunkt stehen die Eigentumsstruktur, die Geschäftsführung und die dazugehörigen Unterlagen. Die Behörden wollen feststellen, ob das Restaurant rechtmäßig betrieben wird.
Geprüft wird auch, ob thailändische Staatsangehörige als sogenannte Strohpersonen eingesetzt wurden, um die tatsächliche ausländische Kontrolle zu verbergen. Solche Konstruktionen sind nach thailändischem Recht verboten und beeinträchtigen den fairen Wettbewerb.
Kontrollen richten sich auch auf Werbung
Khetarat warnte vor Betrieben, die sich ausschließlich an ausländische Gäste richten. Er wies die Beamten an, Lokale zu beobachten, die vor allem auf Hebräisch werben oder offenbar nur internationale Besucher ansprechen.
Die Behörden wollen damit sicherstellen, dass Unternehmen in ausländischem Besitz die thailändischen Gesetze einhalten. Die Maßnahme ist Teil einer breiteren Initiative zur Kontrolle solcher Geschäfte.
Phuket kündigt rechtliche Schritte an
Die Provinzverwaltung erklärte, sie wolle die Rechte der Verbraucher schützen und das Vertrauen in den Tourismussektor erhalten. Die Provinzverwaltung bekräftigte ihr Engagement, Thailands Ruf als gastfreundliches Reiseziel für Einheimische und Touristen zu wahren.
Bestätigen sich Verstöße, sollen rechtliche Schritte folgen.
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Ich frage mich schon lange, warum macht ein Thai mit, bei einem Geschäf, wo er JA nur 51 o/o investiert und nicht gleich 100 o/o und das Geschäft selber macht. Die andere Seite mit dem Farang, der darf nur 49 o/o besitzen? Da mache ich auf alle Fälle NIE mit. Dieses Construkt von Firmen mit Strohmännern wird niemals enden. Sonst gibt es überhaupt keine Firmen, Restaurants usw. mehr in Thailand.
war da nicht letzte Woche ein Bericht im Wochenbitz wo eine Israelische Familie ( 2 Erwachsende und 2 Kinder ) der Eintritt verwährt wurde in einen Freizeit-Park – gleiches Recht für Alle
Rassismus ist in Th. nur in eine Richtung erlaubt…
Gleiches Recht für alle sollte schon gelten. Dann auch gleiche Preise für alle. Allerdings gilt im Privatsektor: Meine Kunden suche ich mir selbst aus. Ebenso umgekehrt: Meinen Auftragnehmer suche ich mir selbst aus. Im obigen Bericht: „… fairer Wettbewerb …“: Inwieweit hier der faire Wettbewerb beeinträchtigt ist, das ist die Frage. Es ist eher umgekehrt. Oder?
Ich habe letzte Woche schonmal geschrieben.
Es ist in Asien scheinbar normal, in Vietnam gibt es Koreanische Restaurants da dürfen auch nur Koreaner rein.
Zitat* „Die Behörden prüfen nun, ob das Lokal Kunden nach ihrer Nationalität unterschiedlich behandelt. Nach den Vorgaben müssen Unternehmen alle Gäste gleich behandeln. *Ende Zitat
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Sind das die gleichen Behörden, die festgelegt haben und dies strikt verteidigen, dass ausländische Kunden für alle möglichen Einrichtungen mehr zu bezahlen haben, als Thailänder? Ich nenne das eher „One-Way-Gleichberechtigung“; wenn Thailänder benachteiligt werden, dann wird das juristisch verfolgt – bei benachteiligten Ausländern ist das ok.
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Gibt ja passende Sprichwörter dafür: „Vor dem Gesetz sind alle gleich, nur manche ein bisschen gleicher!“ oder „Wenn zwei das gleiche tun ist es noch lange nicht das gleiche!“