NAN, THAILAND – Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutsche haben in der Provinz Nan vier Bezirke getroffen. Zwei Menschen starben, in Pua sind rund 4.000 Haushalte betroffen, und das Nan-Krankenhaus setzt seine reguläre Behandlung vom 20. bis 22. August 2569 aus.
Zwei Tote in vier betroffenen Bezirken
Nach dem Lagebericht vom 19. August 2569 waren 21 Unterbezirke und 72 Dörfer von Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutschen betroffen. Im Bezirk Pua starb ein Mensch, im Bezirk Tha Wang Pha ein weiterer.
Pua ist am stärksten betroffen. Dort erstreckt sich die Überschwemmung über acht Unterbezirke und 43 Dörfer. Über die Ufer getretenes Wasser drang in Häuser ein, mehrere Brücken und wichtige Straßen wurden unterbrochen.
Nan-Krankenhaus stellt Behandlung vorübergehend ein
Das Nan-Krankenhaus behandelt vom 20. bis 22. August 2569 nur Notfallpatienten sowie bereits im Krankenhaus behandelte Operationspatienten.
Die Versorgung von Unfall- und Notfallpatienten wurde in das Gesundheitsamt der Provinz Nan verlegt, das als Behelfskrankenhaus genutzt wird. Das Nan-Krankenhaus 2 sagt für den 20. und 21. August vereinbarte Untersuchungen und Behandlungen ab; Patienten mit Terminen sollen ihre Medikamente zugeschickt bekommen.
Straßen – Hauptverbindungen unterbrochen
Betroffen sind unter anderem die Fernstraßen 101, 1371 und 1256. Auf der Fernstraße 1081 blockierte ein Erdrutsch die Fahrbahn.
Für den Bezirk Wiang Sa wurde zwischen 8 und 9 Uhr mit einem weiteren Anstieg des Wasserstands gerechnet. Alle zuständigen Stellen sollten die Lage rund um die Uhr beobachten und Evakuierungspläne vorbereiten.
Wasserstand stabilisiert sich langsam
Nach einer Lagebesprechung um 2 Uhr erklärte Nan-Bürgermeister Suraphon Thiansut, der Wasserstand habe sich stabilisiert und beginne leicht zu sinken. Wenn keine weiteren negativen Faktoren hinzukämen, könne sich die Lage innerhalb von vier bis fünf Stunden normalisieren.
Die Stadt setzte das Abpumpen fort. Sobald der Wasserstand auf etwa 8,30 Meter sinkt, sollen die Pumpen mit voller Leistung arbeiten können, damit das Wasser schneller zurückgeht.
Evakuierungen und Versorgung in den Gemeinden
Die Stadtverwaltung kündigte Essensboxen für betroffene Bewohner an, vor allem in den Gebieten Ban Don Kaeo und Ban Don Si Serm. Die Ausgabe soll zum Mittag- und Abendessen beginnen.
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Menschen in den vorübergehenden Notunterkünften sowie Einsatzkräfte sollen nach Vorgabe der Provinz drei Mahlzeiten am Tag erhalten. Für die Evakuierung, die Versorgung besonders gefährdeter Menschen sowie ausreichende Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente und andere notwendige Güter wurden Vorbereitungen angeordnet.
Mehr als 26 besonders gefährdete Menschen in Notunterkunft
Yotsanan Wongsawat, Suriya Juangroongruangkit, Jetseth Thaiseth, Thiraphat Khatchamat und Chainarong Wongyai besuchten am Abend des 19. August die Provinz Nan. Sie kontrollierten unter anderem die Messstation N1 am Fluss Nan und berieten im Einsatzleitungszentrum der Stadt über den Schutz der Bevölkerung.
In einer vorübergehenden Notunterkunft der Stadt waren mehr als 26 besonders gefährdete Menschen untergebracht. Sie hatten ihre Häuser nach einer Warnung der Katastrophenschutzbehörde verlassen.Für die Nacht von 0 bis 2 Uhr wurde ein Anstieg des Wasserstands des Nan angekündigt; gefährdete Bewohner im Stadtgebiet sollten in vorübergehende Notunterkünfte evakuiert werden.
Einsatzteams für drei Zonen in der Stadt Nan
Die Katastrophenschutzbehörde teilte das Stadtgebiet in eine Nord-, eine Mittel- und eine Südzone auf. Für jede Zone wurden Helfer und Rettungsorganisationen eingeteilt.
Außerdem wurden Krankenhäuser in der Region eingebunden, damit kritisch erkrankte Menschen schnell versorgt und in Behandlung gebracht werden können. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, amtliche Informationen genau zu verfolgen und Evakuierungsanweisungen zu befolgen.
Notfallkontakte in der Provinz Nan
Für Notfälle in der Provinz Nan steht die Telefonnummer 054-716-174 zur Verfügung. Der Katastrophenschutz-Notruf 1784 ist rund um die Uhr erreichbar.
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Die Behörden beobachteten die Wasserstände weiter, während die Stadtverwaltung das Abpumpen und die Versorgung der betroffenen Bevölkerung fortsetzte.

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