Unwetter-Alarm: Sturm und Regen bis 15. Juli

Wellen bis zu vier Meter hoch: Ein heftiger Monsun-Sturm fegt über Thailand! Bis zum 15. Juli drohen Überschwemmungen – doch ob die Warnungen die Katastrophe verhindern, bleibt abzuwarten.

Unwetter-Alarm: Sturm und Regen bis 15. Juli
ThaiRath

Thailand – Das thailändische Meteorologische Amt hat eine Warnung vor starkem Wind, hohem Wellengang und schweren bis sehr schweren Regenfällen herausgegeben. Ein sich kräftigender Südwestmonsun bringt die Andamanensee und den oberen Golf von Thailand zum Kochen. Für fünf Provinzen gilt akute Sturzflutgefahr, kleine Boote müssen an Land bleiben. Sogar der Taifun „Bavi“ in China mischt mit – und dreht an der Wetterlage weiter.

Bis zu vier Meter hohe Wellen an der Andamanensee

Die Bekanntmachung Nummer 8 gilt vom 13. bis zum 15. Juli. In der oberen Andamanensee baut sich ein Wellengang von zwei bis vier Metern auf. In Gewitterzonen sind Wellen über vier Meter möglich.

Auch der obere Golf von Thailand und die untere Andamanensee bleiben nicht ruhig. Dort kündigt die Behörde zwei bis drei Meter hohe Wellen an, bei Gewittern sogar mehr als drei Meter. Schiffsführer müssen mit extremer Vorsicht navigieren.

Sturzflutgefahr in fünf Provinzen

Vom 13. bis 14. Juli rechnen die Meteorologen mit heftigen Regenfällen im Westen der Südregion, im Westen der Zentralregion und im Osten des Landes. Besonders betroffen sind die Provinzen Ranong und Phang Nga an der Andamanensee-Westküste, Chanthaburi und Trat an der östlichen Golfküste sowie Kanchanaburi im Westen der Zentralregion.

Die Bevölkerung dort muss sich auf stellenweise sehr schwere Niederschläge einstellen. Das Amt warnt ausdrücklich vor Sturzfluten und abfließendem Wasser aus den Bergen. Gefährlich wird es vor allem an Hängen nahe Wasserläufen und in tiefliegenden Gebieten.

Taifun Bavi tobt in China – Monsun verstärkt sich

Der Taifun „Bavi“ ist an der Küste der chinesischen Provinz Zhejiang auf Land getroffen. Er schwächt sich in den kommenden Stunden zu einem Tropensturm und schließlich zu einer tropischen Depression ab. Direkt auf Thailand zieht der Sturm nicht zu.

Trotzdem bekommt das Königreich die Folgen zu spüren. Der Wirbelsturm heizt den ohnehin kräftigen Südwestmonsun über Thailand weiter an. Genau dadurch verschärfen sich Wind, Regen und Wellengang in den betroffenen Gebieten.

Appell: Kleine Boote im Hafen lassen, Reiseplanung prüfen

Das Meteorologische Amt mahnt alle Schiffsführer in der Andamanensee und im Golf von Thailand zu äußerster Vorsicht. Gewitterzonen sollen unbedingt umfahren werden. Für kleine Boote gilt ein klares Auslaufverbot während der Unwettertage.

Wer in die betroffenen Regionen reisen will, muss vor Fahrtantritt die aktuelle Wetterlage checken. Ständig aktualisierte Informationen gibt es auf tmd.go.th oder rund um die Uhr unter 0-2399-4012-13 und der Hotline 1182.

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Quelle: Thairath

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