Thailand – Am Hauptquartier der Kriminalpolizei sind am Donnerstag gleich zwei heikle Polizeifälle aufeinandergeprallt. Während Surachate Hakparn dort zu Ermittlungen wegen Körperverletzung erschien, rückten zugleich Vorwürfe gegen einen hochrangigen CSD-Kommandeur wegen Drucks bei Kreditverhandlungen in den Fokus.
Surachate Hakparn erscheint mit Unterlagen
Der ehemalige stellvertretende nationale Polizeichef Surachate Hakparn, besser bekannt als „Big Joke“, kam am Donnerstag gegen 10.30 Uhr zum Hauptquartier der Crime Suppression Division in Thailand. Er brachte medizinische Belege und juristische Unterlagen mit, die zu einem Fall von Körperverletzung gehören.
Surachate sagte, er sei gekommen, um in dem Verfahren gegen sich auszusagen. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen Körperverletzung, Verbindungen zu Glücksspiel-Websites und mutmaßlichen Bestechungsversuchen.
Vorwürfe gegen CSD-Kommandeur
Schon seit dem frühen Morgen warteten Reporter vor dem Gebäude auf Polizeigeneralmajor Jaroonkiat Pankaew. Gegen den Kommandeur der CSD steht eine Beschwerde im Raum, wonach er den Geschäftsmann und Amulettexperten Tonthong Sukkhean, bekannt als „Tone Bang Khae“, unter Druck gesetzt haben soll.
Tonthong behauptet, er sei bei Kreditvertragsverhandlungen zu nachteiligen Bedingungen gedrängt worden. Der Fall wird von der Phaholyothin Polizeistation untersucht, und Nationaler Polizeikommissar Kittirat Phanphet wurde bereits darüber informiert.
Keine persönliche Verbindung zu Tone Bang Khae
Surachate stellte klar, dass sein Auftritt am CSD-Hauptquartier nichts mit der Beschwerde um Tonthong Sukkhean zu tun habe. Er sagte außerdem, er kenne Tone Bang Khae nicht persönlich.
„Ich habe Tone Bang Khae noch nie getroffen“, sagte er vor Reportern. Gleichzeitig machte er deutlich, dass er ausschließlich wegen des Körperverletzungsfalls dort gewesen sei.
Ermittlungen laufen weiter
Die Ermittlungen gegen Surachate dauern an. Im Raum stehen weiter Vorwürfe wegen Körperverletzung, Glücksspiel und eines Bestechungsversuchs gegenüber einem Mitglied der National Anti-Corruption Commission. Auch der Fall um die Beschwerde von Tonthong Sukkhean bleibt bei den Beamten auf dem Tisch.
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