NONTHABURI, THAILAND – Zwei aufeinanderfolgende Verkehrsunfälle auf der Salikho-Überführung in Tambon Bang Phlap forderten zwei Tote und einen Verletzten; ein liegengebliebener Pkw, ein nachfolgendes Motorrad und ein weiteres Motorrad, das später ein Polizeiauto streifte, lösten die Kollisionen aus. Die Polizei hat die Spurensicherung aufgenommen und will zusätzliche Schutzbarrieren prüfen.
Zwei Zusammenstöße hintereinander
Zuerst blieb ein schwarzer MG auf der linken Spur der Überführung stehen, offenbar wegen Kraftstoffmangels. Ein nachfolgendes Motorrad (Honda Forza 350) fuhr auf das Heck auf und verletzte den Fahrer des Motorrads.
Etwa 50 Meter weiter streifte später ein rotes Honda PCX ein Polizeistreifenfahrzeug, prallte gegen die Brückenbarriere und stürzte rund 15–20 Meter in die Tiefe, wobei die beiden Insassen ums Leben kamen.
Wer beteiligt war
Der Fahrer des MG wurde als Chakkrawat, 40, Regierungsangestellter, identifiziert. Der Forza-Fahrer heißt Chitiphan Monthianthong, 44; er erlitt einen Armbruch und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Die beiden Toten sind der 31-jährige Surasak Champadaeng aus Nakhon Sawan und die 33-jährige Sozia Nantaporn Thiri aus Uthai Thani. Polizeichef der Station Chaiyaphruek ist Polizeirat Wutthichai Sukonthawit.
Zeitpunkt und Ort
Die Polizei erhielt die Meldung am 27. Mai 2026 um 23:20 Uhr; laut Aussage von Chakkrawat ereignete sich das erste Auffahren gegen 22:30 Uhr. Die Strecke war in Fahrtrichtung Bang Bua Thong betroffen.
Die beiden Unfallstellen lagen dicht beieinander: der liegengebliebene Pkw und das erste Motorrad auf der linken Spur, das zweite Motorrad rund 50 Meter weiter am Brückenrand.
Einsatzkräfte und Bergung
Beamte der Polizeistation Chaiyaphruek sowie Freiwillige der Poh Teck Tung Stiftung und ein Ärzteteam des Instituts für Forensische Wissenschaft rückten zum Unfallort aus. Rettungskräfte versorgten den verletzten Motorradfahrer und überstellten ihn ins Krankenhaus.
Die beiden Verunglückten wurden am Brückenfuß geborgen; die Polizei sichert Beweise und dokumentiert die Unfallstelle für die weiteren Ermittlungen.
Mutmaßliche Ursachen laut Aussage
Chakkrawat sagte aus, sein Auto habe plötzlich geruckelt und dann gestoppt; er habe die Warnblinkanlage eingeschaltet und um Hilfe gerufen. Er vermutet, dass Regen und eine rutschige Fahrbahn zum späteren Kontrollverlust des roten Motorrads beigetragen haben könnten.
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Konkrete Ursachen will die Polizei jedoch erst nach Auswertung der Beweise und der Spurensicherung nennen.
Polizeimaßnahmen und mögliche Folgen
Die Polizei ermittelt zur genauen Unfallursache und prüft Beweise vor Ort. Polizeirat Wutthichai Sukonthawit kündigte an, ein beschleunigtes Schreiben an das Department of Rural Roads zu richten, um zusätzliche Barrieren auf der Überführung zu prüfen.
Der aktuelle Stand: zwei Tote, ein Verletzter im Krankenhaus und eine laufende Untersuchung durch die Polizeistation Chaiyaphruek.



Bei Sperren auf mehrspurigen Straßen sollten Warnungen mindestens 300 Meter vor der Sperrung beginnen, so daß kontrolliert die Geschwindigkeit reduziert werden kann. Das gilt besonders in der Dunkelheit und wenn am Straßenrand noch Geschäfte mit blitzenden Leuchten stehen. Denn dann ist die Sperre erst spät als solche erkennbar. Das – die frühzeitige Warnung – scheint so nicht umgesetzt zu werden. Meiner Erfahrung nach beginnen diese nicht früher als 50 Meter vor dem Kontrollpunkt. Viel zu spät