BANGKOK, Thailand – Der Aktivist Akkarawut Kraisrisombat fordert von der israelischen Botschaft eine Erklärung zu Drohungen gegen Thailänder und örtliche Geschäfte. Anlass ist unter anderem ein Video mit einer bewaffneten Person und einer angedrohten Schussattacke. Sollte die Botschaft binnen sieben Tagen nicht reagieren, will die Gruppe das thailändische Außenministerium einschalten.
Drohvideo verschärft die Forderungen
Akkarawut erklärte, trotz einer früheren Beschwerde seien Betroffene weiterhin bedroht worden. In einem Video sei eine bewaffnete Person zu sehen, begleitet von einschüchternden Nachrichten mit der Drohung einer Schießerei.
Der Aktivist verlangt deshalb eine offizielle Warnung der Botschaft an israelische Staatsbürger. Sie sollten thailändische Gesetze und die örtliche Kultur respektieren.
Beschwerde betraf auch Surat Thani
Akkarawut führte Unterstützer zur israelischen Botschaft in Bangkok. Dort forderte die Gruppe Fortschritte bei einer Beschwerde über die mutmaßliche Belästigung von Einheimischen durch einige israelische Staatsbürger.
Ein Schreiben mit der Bitte um Ermittlungen zu Drohungen und Störungen gegen thailändische Bewohner und Unternehmen sei bereits früher an die Botschaft übergeben worden. Eine klare Antwort habe es nach Angaben des Aktivisten nicht gegeben.
Polizei sichert Kundgebung
Vor dem diplomatischen Gelände setzte die Polizei Beamte ein, um während der friedlichen Kundgebung für Ordnung zu sorgen.
Die Vorwürfe beziehen sich laut Akkarawut vor allem auf Fälle in der Provinz Surat Thani. Die Botschaft solle die Berichte prüfen und dazu Stellung nehmen.
Außenministerium als nächster Schritt
Akkarawut verwies darauf, dass ausländische Besucher in Thailand ebenso die örtlichen Gesetze befolgen müssten wie Thailänder im Ausland. Seine Gruppe verlangt daher eine klare Reaktion der israelischen Vertretung.
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Bleibt eine Klärung innerhalb von sieben Tagen aus, will sie eine Eingabe beim thailändischen Außenministerium einreichen. Damit soll die Behörde die Angelegenheit weiterverfolgen.
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Die werden nicht reagieren, denn sie sind der Meinung die Welt wurde ihnen vor 3000 Jahren versprochen
Das organisierte Israel Bashing funktioniert ja Toll.
na ja, die leiseste Kritik wird schon als antisemitisch ausgelegt. Also still sein und sich alles gefallen lassen.
grundsätzlich sollte ein moderner ‚rechts’staat niemals versuchen, fremdes territorium zu besetzen. auch sollten staat und religion klar getrennt sein.
des weiteren antwortet ein rechtsstaat auf anschläge nicht mit raketen und mörsern.
auch humanitäre hilfe sollte eigtl groß geschrieben werden…
und probleme mit nachbarstaaten immer diplomatisch gelöst werden…
nich falsch verstehen: bin weder antisemit noch palästina-fan.
und ich will palästina keinesfalls verteidigen, aber israel sollte eigtl aus der eigenen geschichte gelernt haben…
Genau so ist es. Was man sich da erlaubt würde bei jedem anderen Land zu einem ungeheuerlichen Aufschrei führen. Aber hier passiert nichts. Also wird einfach weiter auf Siedlern geschossen und ihnen das Land geraubt. Heute habe ich irgeendwo gelesen, dass der Waffenexport von DE nach Israel gestiegen sei. Auf der anderen Seite kämpft die Ukraine auch gegen einen Agressor, der gegen sämtliche Regeln der Menschlichkeit verstösst.