Sakon Nakhon, Thailand – Ein zweijähriger Junge ist unbemerkt auf das Heck eines Eislieferwagens geklettert und mehr als zehn Kilometer bis in die Stadt Sakon Nakhon mitgefahren. Ein Verkehrspolizist entdeckte das Kind an einer roten Ampel; später wurde es von Gemeindemitarbeitern sicher zu seiner Familie zurückgebracht.
Polizist hielt den Jungen zunächst für eine Puppe
Der Beamte Jakkrit Buppasiri war an der Kreuzung Pratu Mueang im Einsatz, als er am Heck des haltenden Eiswagens etwas bemerkte. Zunächst hielt er den Gegenstand für eine Puppe, erkannte dann aber einen etwa zweijährigen Jungen, der sich am Fahrzeug festhielt.
Auch der Fahrer stieg aus und bemerkte das Kind. Er erklärte, zuvor im Gebiet Chiang Khruea Eis ausgeliefert und anschließend am Ende des Dorfes ein Geschäft erledigt zu haben.
Fahrer bemerkte nicht, wann das Kind aufstieg
Nach Angaben des Fahrers wusste er nicht, wann der Junge auf das Fahrzeug geklettert war. Vermutet wird, dass dies während des Stopps am Dorfrand geschah.
Zu dieser Zeit hielten sich dort Anwohner auf, die Wasserspinat sammelten. Anschließend fuhr der Mann weiter in Richtung Stadt, ohne zu wissen, wann das Kind auf das Fahrzeug geklettert war.
Polizei suchte nach den Angehörigen
Jakkrit brachte den Jungen zur Polizeistation in Sakon Nakhon. Die Beamten leiteten sofort die Suche nach den Erziehungsberechtigten ein.
Nachdem Polizeichef Apirak Sriharaksa informiert worden war, nahmen die Beamten Kontakt zur Gemeinde Chiang Khruea auf. Dort wurde bekannt, dass der Junge im Gemeindegebiet lebte, woraufhin Gemeindemitarbeiter ihn abholten.
Junge verschwand, während seine Mutter Wasserspinat sammelte
Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der Junge von seiner Mutter entfernt, als sie am Ufer eines Teichs Wasserspinat sammelte. Später wurde er am Heck des Eiswagens wiedergefunden, nachdem er mehr als zehn Kilometer mitgefahren war.
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Der Vorfall zeigt, wie schnell Kleinkinder außer Sicht geraten können. Die Erziehungsberechtigten wurden dazu aufgerufen, ihre Kinder eng zu beaufsichtigen, da diese Gefahren noch nicht selbst einschätzen können.
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Buddha sei Dank dass da nichts schlimmeres passiert ist.