RAYONG/PATTAYA – Eine Routinekontrolle der Einwanderungsbehörde Rayong hat einen Vermieter teuer zu stehen kommen können. Weil ein 43-jähriger Thailänder zwei ausländische Mieter nicht innerhalb der gesetzlichen Frist meldete, wurde er festgenommen. Der Fall ist ein Weckruf für tausende Vermieter in Pattaya und Chonburi.
Kontrolle im Subdistrict Thap Ma
Beamte der Rayong Immigration rückten am 10. Juli zu einer Unterkunft im Thap Ma Subdistrict aus. Einsatzleiter Polizeioberst Komwut Chongboonwattana hatte die Überprüfung der Registrierung ausländischer Bewohner angeordnet.
Vor Ort trafen die Ermittler auf zwei Ausländer mit gültigen Papieren. Der Haken lag beim Verantwortlichen: Ein 43-jähriger thailändischer Verwalter hatte die schlichte Meldung der Männer schlichtweg unterlassen.
24-Stunden-Frist ignoriert
Der Mann gab sofort zu, für die Unterbringung zuständig zu sein und den vorgeschriebenen Behördengang versäumt zu haben. Er wurde zum Büro der Einwanderungsbehörde gebracht.
Dort leiteten die Beamten rechtliche Schritte gegen ihn ein und verhängten ein Bußgeld. Die Einwanderungsbehörde berief sich auf Section 38 des Immigration Act B.E. 2522.
Das steckt hinter Section 38
Das Gesetz von 1979 verpflichtet jeden Eigentümer, Vermieter oder Unterkunftsbetreiber in Thailand. Ausländische Gäste müssen binnen 24 Stunden nach Ankunft bei der Immigration gemeldet werden.
Immigrationsbeamte betonten, das System diene der genauen Erfassung ausländischer Bewohner und der öffentlichen Sicherheit. Die Pflicht gilt landesweit ohne Ausnahme.
Alarm für Pattaya und Chonburi
Obwohl der Zugriff in Rayong stattfand, richtet sich die Mahnung direkt an Vermieter in den Touristenhochburgen. In Pattaya und Chonburi leben tausende internationale Besucher, Langzeitresidenten und ausländische Arbeitskräfte.
Die Behörden warnen: Wer die 24-Stunden-Frist verstreichen lässt, riskiert dieselben rechtlichen Konsequenzen wie der 43-Jährige in Rayong. Das Meldesystem duldet keine Nachlässigkeit.
Keine Ausnahme für Dauermieter
Die Meldepflicht betrifft nicht nur Hoteliers, sondern auch private Vermieter und Verwalter von Eigentumswohnungen. Verstöße können empfindliche Bußgelder und bürokratischen Ärger nach sich ziehen, wie der Fall aus Rayong zeigt.
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Nicht wenige Condos sind im Besitz von Chinesen oder anderen Ausländern. Nachdem wir mehrmals das selbe Condo in Hua Hin von einen chinesischen Eigentümer über Airbnb gebucht hatten und jedes mal nach genau dieser Meldung fragten, erhielten wir immer die Antwort, das sei nur für Thailänder verpflichtend. Wenn man aber die Menge der Condos betrachtet, die, im Ausland lebenden Ausländern gehört, frage ich mich, wie da verfahren wird, ob und welche Strafen die Mieter treffen.
Inzwischen haben wir eine anderes Condo gefunden und hier läuft wohl alles korrekt. Wir haben eine Kopie unserer Pässe vorab zum Vermieter geschickt und er hat uns die Meldung bestätigt.