BANGKOK, Thailand – Nach einem Flug von Bangkok nach Krabi meldete ein Passagier, dass aus seinem Koffer Gegenstände im Wert von rund 600.000 Baht fehlten. Der Flughafen Suvarnabhumi prüft jetzt den Weg des Gepäckstücks, nachdem der Reisende Schäden und Hinweise auf ein Öffnen des Koffers gemeldet hatte.
Wertsachen nach Flug nach Krabi verschwunden
Die reisende Person flog am 21. August mit Thai VietJet auf dem Flug VZ342 von Suvarnabhumi nach Krabi. Nach der Ankunft stellte die reisende Person fest, dass das aufgegebene Gepäckstück offenbar geöffnet und beschädigt worden war.
Nach Angaben der reisenden Person fehlten daraus Gegenstände im Wert von rund 600.000 Baht. Die reisende Person veröffentlichte den Fall in den sozialen Medien.
Flughafen prüft Gepäckweg mit Kameras
Der Flughafen Suvarnabhumi erklärte am 22. August, eine Untersuchung eingeleitet zu haben. Dafür stimmten sich die Verantwortlichen mit der Fluggesellschaft, dem Bodenabfertiger und weiteren zuständigen Stellen ab.
Der Flughafen wertete Systemdaten und Aufnahmen aus den Überwachungskameras zum Weg des Koffers durch sein Gepäckabfertigungssystem aus. Nach Angaben des Flughafens wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt, solange der Koffer unter seiner Verantwortung stand.
Koffer passierte Sprengstoffkontrolle
Das Gepäckstück durchlief das Sprengstoff-Erkennungssystem des Flughafens und erhielt den Status „CLEAR“. Damit wurden nach Angaben des Flughafens keine gefährlichen Gegenstände oder Sprengstoffe entdeckt.
Eine manuelle Sicherheitskontrolle war deshalb nicht erforderlich. Anschließend gelangte der Koffer in den Sortierbereich für Gepäck.
Bodenabfertiger lud das Gepäckstück
Im Sortierbereich übernahm Pattaya Aviation Company Limited im Auftrag von Thai VietJet den Ladevorgang. Die Fluggesellschaft hat inzwischen Kontakt mit dem Passagier aufgenommen.
Thai VietJet will die reisende Person weiter unterstützen und die zusätzlichen Prüfungen nach den geltenden Verfahren koordinieren.
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Die Überschrift ist irreführend wenn nicht sogar falsch, da kein Bargeld verschwunden ist!
Sehr geehrter Hiems,
vielen Dank für Ihr kritisches Feedback – solche Hinweise nehmen wir ernst.
Allerdings möchten wir die Überschrift „600.000 Baht aus Koffer einfach futsch“ verteidigen: Baht ist eine Währungsangabe, kein Synonym für Bargeld. Die Headline benennt einen Wert – nicht eine Bargeldmenge. Im Deutschen ist es journalistisch absolut üblich, gestohlene oder verlorene Güter in ihrer Währungsäquivalenz zu benennen, etwa „Schmuck im Wert von 10.000 Euro gestohlen“ – ohne dass damit gemeint ist, die 10.000 Euro-Scheine seien verschwunden. Dass es sich um Gegenstände handelt, geht aus dem Artikel unmissverständlich hervor. Eine Schlagzeile muss knapp und prägnant sein – diese kann und soll nicht den vollen Sachverhalt abbilden. Genau dafür ist der Artikeltext da.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Wochenblitz-Redaktion