PHUKET, THAILAND – In Phuket sorgt ein Foto-Post in sozialen Netzwerken für Aufsehen, weil ein Vermieter ein gemietetes Zimmer nach dem Auszug des Mieters als nahezu begehbare Müllhalde vorgefunden haben will. Der Fall wirft Fragen nach Verantwortung, Kontrolle und dem Umgang mit Mietschulden auf – und löst im Netz eine Debatte zwischen Ekel, Spott und Kritik aus.
Fotos aus Koo Koo gehen viral
Die Facebook-Seite Phuketandamannews veröffentlichte am 12. März Bilder aus einem Wohnheimzimmer im Unterbezirk Koo Koo im Bezirk Mueang.
Auf den Aufnahmen liegen große Müllberge quer über dem Boden, sodass offenbar kaum noch Platz zum Gehen bleibt.
Vermieter schildert Fund nach Auszug
Laut Bildunterschrift habe der Eigentümer das Zimmer erst nach dem Öffnen in diesem Zustand entdeckt und sei darüber sichtlich fassungslos gewesen.
Der Vermieter behauptete, der Mieter habe zuletzt allein dort gewohnt und in Phuket in einem Convenience Store gearbeitet.
Mietrückstände und verschwundener Bewohner
Nach Angaben des Eigentümers soll der Mieter mehrere Monate mit der Miete im Rückstand gewesen sein.
Später habe er die Unterkunft verlassen, ohne die offenen Beträge zu begleichen.
Reaktionen im Netz zwischen Spott und Vorwurf
Nachdem der Beitrag die Runde machte, zeigten sich viele Nutzer überrascht über die Menge an Abfall und kritisierten zugleich die Situation.
Die Zeitung DailyNews zitierte Kommentare wie „Wie kann man so schlafen?“ oder Spekulationen, ob der Müll absichtlich als Retourkutsche gegen den Vermieter abgeladen worden sei.
Wie lange sammelt sich so viel Müll an
Unter den Reaktionen tauchte auch die Frage auf, wie lange es dauere, bis sich ein solcher Berg an Unrat ansammelt.
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Einige User meinten, der Bewohner müsse den Gestank über längere Zeit eingeatmet haben, andere schrieben ungläubig, ob es Menschen gebe, die wirklich so lebten.
Kein Einzelfall auf der Insel
Ein ähnlicher Fall hatte Phuket bereits im September des Vorjahres beschäftigt, als eine Vermieterin ein Zimmer nach dem Auszug verwahrlost und mit viel Müll zurückgelassen fand.
Damals soll der Mieter die Unterkunft drei Monate gemietet und Mietrückstände mit finanziellen Problemen begründet haben.
Deine Meinung
Solche Fälle sind mehr als Ekelbilder fürs Netz, weil sie zeigen, wie schnell Mietverhältnisse kippen können, wenn Kontrolle, Kommunikation und Zahlungsfähigkeit auseinanderlaufen.
Sollten Vermieter in Thailand strenger prüfen und häufiger kontrollieren oder ist das am Ende vor allem eine Frage von Respekt und persönlicher Verantwortung – was ist eure Sicht in den Kommentaren?



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