RAYONG – Eine 60-jährige Besitzerin hat nach dem gewaltsamen Tod ihres jungen Hundes Anzeige erstattet. Ein Bauarbeiter soll den acht Monate alten Thai Ridgeback mit einer Eisenstange erschlagen und mit einem Gasbrenner versengt haben. Die Frau lehnt jeden Vergleich ab und fordert volle strafrechtliche Konsequenzen.
Hund Chao Kluay war Stammgast im Arbeiterlager
Nida betreibt ein Pflanzengeschäft und hält zwei Hunde, Som Jit und den erst acht Monate alten Chao Kluay. Der junge Rüde spielte oft in der Nähe des Ladens und streunte abends regelmäßig zu einem Bauarbeiterlager im Bezirk Klaeng in Rayong.
Dort wurde er von einem Sicherheitsmitarbeiter versorgt und gefüttert. Am 11. Juli erfuhr Nida durch Fotos ihres Bruders vom Tod des Tiers – Chao Kluay lag leblos neben einer Containereinheit.
Mit Eisenstange erschlagen und mit Gasbrenner versengt
Nach ihren Angaben soll der Hund mit einer Eisenstange erschlagen und der Körper anschließend mit einem Gasschneidbrenner versengt worden sein. Am Tatort fand die Polizei wenig später eine sichergestellte Eisenstange sowie verbranntes Gras unmittelbar neben dem Container.
Die Besitzerin wertet die Brandspuren als Hinweis darauf, dass das Fell entfernt und das Fleisch womöglich als Nahrung verwendet werden sollte. Polizeioberstleutnant Wutthiphong Talam von der Klaeng Police Station bestätigte die Sicherstellung der Beweismittel.
Tatverdächtiger gab getötete Küken als Grund an
Der nur als „Mr A“ bekannte Arbeiter soll anderen gegenüber erklärt haben, er habe den Hund angegriffen, weil dieser zwei seiner Küken getötet habe. Das mutmaßliche Motiv war demnach Rache für die eigenen Tiere.
Ob der Verdächtige die Tat gegenüber der Polizei bereits eingeräumt hat oder die Aussage nur gegenüber Dritten fiel, blieb zunächst unklar. Die Ermittler bereiten nun gezielte Befragungen vor.
Nida schlägt Vergleich aus und fühlt sich bedroht
Der Lagerleiter hatte versucht, eine gütliche Einigung mit der Besitzerin auszuhandeln. Nida lehnte strikt ab und sagte, sie könne das Vorgefallene nicht hinnehmen.
Bei den Gesprächen soll eine Drohung gefallen sein, die sie zutiefst verunsicherte: „Wenn ich einen Hund töten kann, kann ich auch einen Menschen töten.“ Seither fürchtet die 60-Jährige um ihre eigene Sicherheit.
Polizei sammelt Beweise und bereitet Anklage vor
Die Beamten der Klaeng Police Station haben die Anzeige aufgenommen und werden sowohl den Verdächtigen als auch Zeugen vernehmen. Geprüft wird ein möglicher Verstoß gegen das Animal Cruelty Prevention and Animal Welfare Act 2014.
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Weitere relevante Straftatbestände werden derzeit anhand der gesicherten Beweise abgeglichen, um eine tragfähige Anklage vorzubereiten.
Chao Kluay im Garten beigesetzt – Nida fordert volle Härte
Nida hat ihren Hund im eigenen Garten beerdigt. Sie verlangt, dass der Tatverdächtige mit voller Härte des Gesetzes zur Rechenschaft gezogen wird, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern.
Die Polizei setzt unterdessen die Beweisaufnahme fort und bereitet die nächsten Schritte für eine mögliche Anklageerhebung vor.



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