Touristin und Fahrer streiten um 170 Baht – Polizei schlichtet

Ein Missverständnis über den Fahrpreis eskaliert – bis die Polizei eingreift. Ein ausländische Touristin zahlte am Ende 170 Baht weniger als gefordert.

Touristin und Fahrer streiten um 170 Baht – Polizei schlichtet
KhaoSod English

CHIANG MAI – Ein Streit zwischen einer indischen Touristin und einem Ride-Hailing-Fahrer um den Fahrpreis hat in Chiang Mai einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Beamten mussten schlichten, nachdem die Preisvorstellungen weit auseinanderlagen und die Situation zu eskalieren drohte. Am Ende akzeptierte der Fahrer 280 Baht, obwohl er ursprünglich 450 Baht gefordert hatte.

App-Rabatt führte zum Missverständnis

Die Touristin buchte über eine Ride-Hailing-App eine Fahrt nach Pong Yaeng im Bezirk Mae Rim. Sie bat den Fahrer anschließend zu warten, um später zum Arcade Bus Terminal oder ihrem Hotel weiterzufahren, ohne die Fahrt in der App zu beenden.

Die Frau ging von einem Gesamtpreis von 280 Baht aus, weil sie einen In-App-Rabatt erhalten hatte. Der Fahrer bestand dagegen darauf, der rabattierte Preis gelte nur für die Hinfahrt – für die gesamte Strecke verlangte er etwa 450 Baht.

Polizist spricht von Kommunikationsproblemen

Der einschreitende Beamte Rajahtana Sriphan erklärte, die Auseinandersetzung sei auf Sprachbarrieren und unklare Absprachen zurückzuführen. Die Touristin habe an einen Festpreis geglaubt, während der Fahrer eine solche Vereinbarung bestritt.

Rajahtana betonte, er wolle keine Schuld zuweisen. Der Vorfall zeige, wie schnell kleinere Missverständnisse zwischen Dienstleistern und Touristen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zu ernsthaften Streitigkeiten führen können.

280 Baht beendeten den Konflikt

Die Touristin bot während der Schlichtung an, 350 Baht zu zahlen, um den Streit beizulegen. Der Fahrer beharrte zunächst auf 450 Baht, lenkte dann aber ein und akzeptierte schließlich die ursprünglichen 280 Baht.

Ein unbeteiligter ausländischer Tourist, der den Vorfall beobachtet hatte, gab dem Fahrer anschließend aus Sympathie etwas Geld. Er war an den Verhandlungen nicht beteiligt gewesen.

Online-Diskussion ohne Stellungnahme des Unternehmens

Rajahtana thematisierte den Vorfall später auf seiner persönlichen Facebook-Seite. Er äußerte die Hoffnung, dass beide Seiten aus dem Fall lernen und vor Fahrtbeginn wichtige Details klarer besprechen.

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In sozialen Medien wurde der Vorfall kontrovers diskutiert, Nutzer äußerten unterschiedliche Ansichten über die Verantwortlichkeiten. Das betroffene Ride-Hailing-Unternehmen gab bislang keine Stellungnahme ab.

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Quelle: Khaosod English

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