Mann nach Kampf-Übertragung erschossen – Schütze flüchtig

Ein Mann, der Hahnenkämpfe live übertrug, wurde vor einem Laden erschossen. Der Schütze flüchtete in einem schwarzen Toyota – die Polizei sucht noch nach ihm.

Mann nach Kampf-Übertragung erschossen – Schütze flüchtig
Banmuang

TRANG – Ein 26-jähriger Mann ist am Abend des 21. Juli vor einem kleinen Laden in der Provinz Trang kaltblütig erschossen worden. Ein bislang unbekannter Täter feuerte aus einem Auto heraus zwei Schüsse auf ihn ab und flüchtete. Die Polizei geht von einem gezielten Anschlag aus.

Zwei Schüsse aus nächster Nähe

Es war kurz nach 17 Uhr, als Thaninchai mit seinem Motorrad vor dem Geschäft im Bezirk Mueang anhielt, um etwas einzukaufen. Zeugen berichten, dass er gerade seinen Helm aufsetzen und losfahren wollte.

In diesem Moment schoss ein schwarzer Toyota Vios seitlich heran. Der Fahrer stoppte nur einen Meter entfernt, ließ die Scheibe herunter und feuerte zweimal mit einer Waffe auf ihn.

Täter folgte dem Opfer vom Hahnenkampfplatz

Die ersten Ermittlungen zeigen: Der Täter hatte es offenbar gezielt auf den 26-Jährigen abgesehen. Thaninchai arbeitete in der Hahnenkampf-Szene und streamte die Kämpfe live ins Netz.

Am Tatabend hatte er seinen Job auf einem Kampfplatz im Unterbezirk Ban Khuan beendet und war auf dem Heimweg. Die Polizei geht davon aus, dass der schwarze Wagen ihm von dort aus gefolgt war.

Notarzt kämpft vergeblich um das Leben des Opfers

Nach den Schüssen brach Thaninchai neben seiner Honda Forza 350 zusammen. Rettungskräfte fanden ihn schwer verletzt.

Sie rissen ihm den Helm vom Kopf und begannen sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Im Krankenhaus von Trang erlag der junge Mann wenig später seinen Verletzungen.

Gefälschte Kennzeichen und Beweise am Tatort

Am Tatort sicherten die Beamten Spurenmaterial und Bruchstücke eines Außenspiegels. Das deutet darauf hin, dass das Fluchtauto beschädigt wurde.

Unter der Sitzbank des Motorrads fanden die Ermittler neben Lebensmitteln auch Kratom-Sud und persönliche Gegenstände. Eine erste Überprüfung des am Fluchtwagen angebrachten Kennzeichens ergab: Es ist im System nicht registriert, also mit hoher Wahrscheinlichkeit gefälscht.

Polizei prüft persönlichen Konflikt als Motiv

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte das Opfer keine Vorstrafen und war den Behörden nicht als Krimineller bekannt. Die Ermittler sehen den Auslöser der Tat vor allem in einem persönlichen Streit.

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Andere mögliche Hintergründe schließen sie jedoch nicht aus. Der Täter wartete fünf Sekunden zwischen den beiden Schüssen – für die Beamten ein weiteres Indiz für eine kaltblütig geplante Hinrichtung.

Fahndung läuft auf Hochtouren

Die Polizei wertet derzeit Videoaufnahmen entlang der Fluchtroute in Richtung der Kreuzung Na Pod aus. Straßensperren wurden eingerichtet, doch die gefälschten Kennzeichen erschweren die Suche.

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Vom Täter und dem schwarzen Toyota Vios fehlt bislang jede Spur.

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Quelle: Banmuang

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