Thailändischer Soldat bei Minenräumung schwer verletzt

Der 44-jährige Unteroffizier war im Grenzgebiet von Sa Kaeo im Einsatz, als eine Landmine detonierte. Er ist stabil und bei Bewusstsein.

Thailändischer Soldat bei Minenräumung schwer verletzt

SA KAEO – Ein thailändischer Soldat ist am 29. Juli 2026 bei einem Minenräumeinsatz in Ban Nong Chan, Tambon Non Mak Mun, Amphoe Khok Sung, Provinz Sa Kaeo, auf eine Landmine getreten und schwer verletzt worden. Der 44-jährige Stabsfeldwebel Udomsak Nuekman erlitt dabei schwere Verletzungen am linken Bein und Arm. Der Verletzte wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, während die Räumungsmission in dem verminten Grenzgebiet fortgesetzt wird.

Tretmine detoniert unter Soldat

Gegen 11.00 Uhr ereignete sich der Unfall im Gefahrengebiet Ban Nong Chan im Bezirk Khok Sung. Der Soldat des 30. Kavallerie-Bataillons war mit seiner Einheit zur Beseitigung von Sprengkörpern im Einsatz.

Plötzlich löste er eine der unzähligen im Boden versteckten Minen aus. Durch die Detonation zog er sich schwere Verletzungen an Bein und Arm zu.

Verletzter sofort in Klinik gebracht

Kameraden der Humanitären Minenräumungseinheit 1 leisteten umgehend Erste Hilfe und brachten den Schwerverletzten ins Krankenhaus von Aranyaprathet. Der 44-Jährige war bei Bewusstsein.

Er befindet sich im Krankenhaus Aranyaprathet in Behandlung und ist bei Bewusstsein.

Armeechef mahnt zu Vorsicht

Generalleutnant Worayot Lueangsuwan, Befehlshaber der 1. Armeeregion, zeigte sich besorgt über den Vorfall. Er wies die Burapha-Streitkräfte an, bei der Arbeit vorsichtig zu sein.

Er ordnete die bestmögliche medizinische Versorgung für den verletzten Unteroffizier an und betonte, dass sämtliche Rechte und Sozialleistungen für ihn sichergestellt werden müssen.

489 Minen und Blindgänger bereits gefunden

Der Unfall ereignete sich mitten in einer Räumungsaktion auf einem 80.800 Quadratmeter großen Areal. Die Spezialisten haben bereits 62.000 Quadratmeter (76,73 Prozent) der Fläche gesichert und dabei eine Bilanz gezogen.

Insgesamt kamen 489 gefährliche Objekte zum Vorschein: 447 PMN-Minen, 39 MN79-Minen, 2 POMZ-2-Minen und ein nicht explodierter Blindgänger. Die Mission dient der Schaffung sicherer Gebiete für die Bevölkerung entlang der Grenze.

Räumung geht trotz Unfall weiter

Die Minenräumungsmission in dem Gebiet wird fortgesetzt, um eine 100-prozentige Sicherheit zu erreichen.

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Quelle: Thairath

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