Tödlicher Schusswechsel bei Drogenrazzia

Nach 13 Tagen Fahndung in Narathiwat sind zwei Verdächtige getötet und elf festgenommen worden. Die Ermittler verbinden sie mit vier großen Fällen.

Tödlicher Schusswechsel bei Drogenrazzia
KhaoSod

NARATHIWAT, Thailand – Nach einer 13-tägigen Sicherheitsoperation in der Provinz Narathiwat sind zwei Verdächtige bei Schusswechseln getötet und elf weitere festgenommen worden. Die Gruppe soll mit vier größeren Sicherheitsfällen in Verbindung stehen, darunter Angriffe auf Ranger und Polizisten. Die Sicherheitskräfte setzen ihre Suche in drei Bezirken fort.

Zwei Verdächtige getötet, elf festgenommen

Die Sicherheitskräfte kesselten die gesuchten Mitglieder in mehreren Gebieten ein. Dabei wurden zwei Verdächtige getötet und insgesamt elf weitere festgenommen.

Am 5. August kam es bei der Operation zur Einkesselung der Zielgebiete zu einem Schusswechsel. Die Beamten stellten dabei eine 9-Millimeter-Pistole sicher, die bei dem Vorfall im Bezirk Tak Bai einem Polizisten abgenommen worden sein soll.

Festgenommener verbindet Angriffe mit derselben Gruppe

Im Bezirk Tak Bai nahmen die Beamten drei Verdächtige fest. Einer von ihnen stellte sich und gab nach Angaben der Behörden an, dass die Angreifer in Tak Bai und jene beim Angriff auf die Ranger-Basis in Ra-ngae derselben Gruppe angehörten.

Insgesamt soll die Gruppe aus 13 Personen bestanden haben. Eine weitere festgenommene Person soll die Flucht der Gruppe organisiert haben und befindet sich im Verhör.

Fünf Ranger bei Angriff auf Kontrollpunkt getötet

Die Ermittlungen beziehen sich auf einen Angriff vom 22. Juli 2026 auf den Kontrollpunkt Buketa Sami im Bezirk Ra-ngae. Dabei starben fünf Ranger, sechs Dorfbewohner wurden verletzt.

Die Angreifer eröffneten nach Angaben der Sicherheitskräfte das Feuer auf den Kontrollpunkt. Anschließend lief eine Fahndung nach den mutmaßlich beteiligten Gruppenmitgliedern an.

Zusammenstoß bei Drogenrazzia in Tak Bai

Am 2. August 2026 stießen Polizisten bei einer Drogenrazzia in der Nähe einer Hütte in einer Palmplantage im Unterbezirk Phrai Wan auf bewaffnete Verdächtige. Zwei Polizisten starben, vier weitere wurden verletzt.

Die Behörden prüfen den Vorfall als einen der großen Sicherheitsfälle, mit denen die festgenommenen und getöteten Verdächtigen in Verbindung gebracht werden. Die sichergestellte 9-Millimeter-Pistole soll bei diesem Einsatz einem Polizisten abgenommen worden sein.

Vier Sicherheitsfälle werden geprüft

Polizeigeneralmajor Prayong Khotsakha, der Leiter der Provinzpolizei Narathiwat, bestätigte die Verbindung der Gruppe zu vier größeren Sicherheitsfällen. Dazu zählen der Angriff auf die Polizeistation Tak Bai, der Angriff auf die Ranger-Basis in Ra-ngae und ein Überfall auf die Polizeistation Cho-airong am 28. Mai 2025.

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Nach Angaben der Polizei hatte einer der beiden getöteten Verdächtigen eine Vorgeschichte im Zusammenhang mit Drogendelikten. Gegen ihn lagen außerdem zwei offene Haftbefehle wegen Sicherheitsdelikten vor.

Suche in drei Bezirken geht weiter

Die Sicherheitskräfte halten ihre Präsenz in den Bezirken Chanae, Sukhirin und Si Sakhon aufrecht. Die drei Gebiete liegen am Fuß von Bergregionen, die mit dem Bezirk Ra-ngae verbunden sind.

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Rund um Ban Nam Tok im Bezirk Sukhirin läuft eine Überwachung rund um die Uhr. Dort suchen die Einsatzkräfte nach weiteren Gruppenmitgliedern, die sich nach Einschätzung der Behörden noch in dem Gebiet verstecken könnten.

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Quelle: Khaosod Thai
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