NAKHON RATCHASIMA, Thailand – Der Zoo Nakhon Ratchasima hat den mehr als 4,52 Meter langen Gavial „Pharaoh“ in ein temporäres Wasserbecken umgesetzt. Die riskante Aktion war wegen Bauarbeiten am bisherigen Standort nötig – verletzt wurde dabei weder das Tier noch ein Mitglied des Einsatzteams.
„Pharaoh“ zieht in ein provisorisches Becken
Das neue Becken liegt neben dem Seminarzentrum des Zoos. Dort soll das Tier bleiben, während der ursprüngliche Standort umgebaut und für eine andere Ausstellung genutzt wird.
Die Umsiedlung erfolgte am 6. August innerhalb des Zoos Nakhon Ratchasima. Beteiligt waren das Veterinärteam, die Tierpfleger und das Krai-Thong-Team.
Heftige Drehbewegungen machten den Einsatz gefährlich
Die Helfer stuften die Operation als risikoreich ein. Fühlt sich das Tier bedroht, kann es sich aggressiv drehen oder rollen.
Solche Bewegungen hätten für „Pharaoh“ und die Einsatzkräfte schwere Verletzungen verursachen können. Deshalb musste der Körper des Tieres sicher fixiert werden.
Dutzende Mitarbeiter sicherten den Körper
Dutzende Mitarbeiter kontrollierten jeden Schritt der Aktion. Sie hielten das Tier in einer festen Position und setzten sich auf anatomisch sichere Punkte des Körpers.
Damit sollten die Drehkräfte neutralisiert und weitere Rollen verhindert werden. Die Teams arbeiteten dabei nach den Vorgaben des Tierschutzes.
Tier und Helfer bleiben unverletzt
Die Verlegung in das temporäre Gehege wurde erfolgreich abgeschlossen. „Pharaoh“ und alle beteiligten Teammitglieder blieben unverletzt.
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