PHUKET, Thailand – Der 90-jährige Brite Raymond Taylor ist am 16. August tot in seiner Villa gefunden worden. Nach Einschätzung der Polizei könnte er in einem Stuhl in eine Position geraten sein, aus der er sich nicht mehr befreien konnte und die seine Atmung behinderte. Die genaue Todesursache soll eine Obduktion klären.
Hausangestellte findet den Mann im Stuhl
Taylor wurde laut Polizei mit erhobenen Armen und nach oben gerichteten Beinen in dem Stuhl entdeckt. Sein Telefon und seine Brieftasche lagen auf dem Boden, auf einem Tisch standen eine Packung Kekse und eine geöffnete Wasserflasche.
Forensiker schätzten, dass der Mann zu diesem Zeitpunkt seit etwa vier bis sechs Stunden tot war. Am Morgen hatte ihn seine Hausangestellte noch wohlauf gesehen, am Nachmittag fand sie ihn leblos vor.
Polizei vermutet Verletzung am Rücken
Nach bisherigen Ermittlungen könnte sich Taylor beim Essen von Keksen und beim Versuch, Wasser zu trinken, nach hinten gelehnt haben oder in diese Position gefallen sein. Dabei könnte er sich verletzt haben und angesichts seines Alters sowie der Schwere der Verletzung nicht mehr in eine aufrechte Position gekommen sein.
Die Polizei prüft, ob die längere Körperhaltung seine Atmung beeinträchtigt haben könnte. Einen Hinweis auf die Beteiligung einer anderen Person gibt es nach den bisherigen Erkenntnissen nicht.
Keine verdächtigen Spuren entdeckt
Die Ermittler erklärten, Taylor habe seit Jahrzehnten in Thailand gelebt und zuletzt mit einer Hausangestellten in der Villa gewohnt. Nach Angaben der Polizei wirkte er allgemein gesund und kräftig; ob Vorerkrankungen bestanden, war zunächst nicht bekannt.
Am Fundort seien weder ein ungewöhnlicher Geruch noch andere verdächtige Umstände festgestellt worden. Die Polizei von Choeng Thale führt die Untersuchung weiter.
Obduktion soll Todesursache klären
Eine gerichtsmedizinische Untersuchung soll die genaue Todesursache feststellen. Die Ermittler prüfen dabei auch, ob sich durch die längere Position Blut im Kopf angesammelt haben könnte.
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Das britische Außenministerium teilte mit, die Familie des in Thailand gestorbenen Briten zu unterstützen.
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