Millionen-Mysterium: Pokémon-Karten-Händler spurlos weg

Riesiger Schock für Pokémon-Fans: Ein Händler kassiert Millionen Baht für seltene Sammelkarten und taucht einfach unter!

Millionen-Mysterium: Pokémon-Karten-Händler spurlos weg
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BANGKOK, Thailand – Rund 20 Menschen sollen durch Geschäfte mit Pokémon- und anderen Sammelkarten mehr als 5 Millionen Baht verloren haben. Mehrere Betroffene erstatteten am 19. August beim Central Investigation Bureau Anzeige gegen die beschuldigte Person, die ihre Facebook- und Instagram-Konten deaktiviert haben soll.

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Rund 20 Betroffene melden Verluste von mehr als 5 Millionen Baht

Tankhun Jitt-itsara, Vorsitzender des Santi Prachatham Club, begleitete die Beschwerdeführer zum Beschwerdezentrum des Central Investigation Bureau. Der Club unterstützt Menschen, die von Betrugsfällen betroffen sind.

Nach Angaben der Betroffenen konnten sie die beschuldigte Person zuletzt nicht mehr erreichen. Tankhun sagte, die Beschwerden beträfen neben Pokémon-Karten auch andere Sammelkarten.

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15-Jähriger meldet rund 140.000 Baht Verlust

Unter den Beschwerdeführern ist ein 15-jähriger Junge, der nur als A identifiziert wurde. Er lernte die beschuldigte Person bei einer Spiele- und Kartenveranstaltung in Bangkok kennen. Die beschuldigte Person freundete sich mit ihm an und ermutigte ihn anschließend, Pokémon-Karten über die beschuldigte Person zu bestellen.

Die ersten Bestellungen wurden laut A vier Monate lang wie vereinbart geliefert. Beim Weiterverkauf habe er durchschnittlich zehn Prozent Gewinn erzielt. Bei seiner letzten Bestellung kamen die Karten jedoch nicht an. Als Erklärungen seien unter anderem Verzögerungen bei Einwanderungsbehörden und bei ausländischen Lieferanten genannt worden.

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Vertrauen entstand durch wiederholte Geschäfte

A sagte außerdem, er habe der beschuldigten Person rund 10.000 Baht geliehen. Sein gesamter mutmaßlicher Verlust beläuft sich nach seinen Angaben auf etwa 140.000 Baht.

Die zunächst erfolgreichen Geschäfte hätten sein Vertrauen gestärkt. Auch der Ruf der beschuldigten Person innerhalb der Sammelkarten-Gemeinschaft habe zu ihrer Glaubwürdigkeit beigetragen. Später erfuhr A von etwa 20 Menschen mit ähnlichen Problemen.

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L meldet Gesamtverlust von 640.000 Baht

Ein weiterer Beschwerdeführer, der nur als L identifiziert wurde, ist 23 Jahre alt und bereits in der Sammelkarten-Gemeinschaft aktiv. Über A lernte er die beschuldigte Person kennen und tauschte zunächst Karten mit ihr.

Bei Geschäften mit geprüften und zertifizierten Pokémon-Karten ging es zunächst um 65.000 Baht. Später wollte L eine Umbreon-Karte mit dem Namen „Split Earth“, deren Marktwert bei rund 500.000 Baht lag. Die beschuldigte Person habe angeboten, die Karte für 410.000 Baht zu beschaffen. L berichtete jedoch von ähnlichen Problemen wie die anderen Betroffenen und bezifferte seinen Gesamtverlust auf rund 640.000 Baht.

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Weitere Anzeigen werden erwartet

Tankhun rechnet damit, dass sich noch mehr Betroffene melden und Anzeige erstatten werden. Die bisherigen Beschwerden umfassen nach seinen Angaben verschiedene Arten von Sammelkarten.

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Die Betroffenen wandten sich gemeinsam an das Central Investigation Bureau, nachdem sie den Kontakt zur beschuldigten Person verloren hatten.

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Quelle: Thaiger

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