Facebook-Autor warnt vor israelischer Übernahme Thailands

Ein Beitrag auf Facebook sorgt für Diskussionsstoff: Der Verfasser behauptet, Israel wolle Thailand als neue Heimat etablieren.

Facebook-Autor warnt vor israelischer Übernahme Thailands
Naewna

BANGKOK – Ein Facebook-Beitrag von Anit Osathanugrah warnt vor einer angeblichen schleichenden Übernahme Thailands durch israelische Interessen. Der Autor behauptet, Israel wolle Thailand als neue Heimat nutzen, und warnt vor einem Stellvertreterkonflikt im Land. Belege oder offizielle Angaben nennt der Beitrag nicht.

Facebook-Post warnt vor Thailand als „neuer Heimat“

Anit Osathanugrah veröffentlichte am 1. September 2569 auf Facebook einen Beitrag mit der Warnung, Thailand könne seine nationale Identität verlieren. Er behauptet, Israelis würden im Land Grundstücke erwerben, Unternehmen über Strohmänner kontrollieren sowie Schulen und Gotteshäuser aufbauen.

Nach Darstellung des Autors gehe es dabei nicht um gewöhnliche Touristen. Er schreibt, Israel wolle langfristig eine neue Heimat außerhalb der von ihm beschriebenen feindlichen Umgebung im Nahen Osten schaffen.Thailand bezeichnet er als das weltweit geeignetste und billigste Land, um Wurzeln zu schlagen, weil es friedlich und vom Nahen Osten entfernt sei und Einfluss dort leicht zu kaufen sei.

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Historischer Rückblick als Begründung

Osathanugrah führt in seinem Beitrag die Geschichte Israels seit der Zeit des Osmanischen Reiches an. Er behauptet, die USA hätten Israel inmitten arabischer Staaten unterstützt, damit diese Länder mit einem Konflikt in ihrer Nachbarschaft beschäftigt seien.

Als Beispiel nennt er den Sechstagekrieg. Israel habe dabei nach seinen Worten die Luftstreitkräfte Ägyptens sowie die Armeen von Ägypten, Jordanien, Syrien und dem Irak innerhalb von sechs Tagen besiegt. Anschließend habe das Land eroberte Gebiete behalten und sei dadurch dreimal größer geworden.

Vorwürfe zu Geld, Eigentum und Einfluss

Der Autor behauptet, Israelis würden Menschen in verschiedene Länder schicken und dort Finanz- und Bankgeschäfte kontrollieren.Er behauptet außerdem, alle Israelis – Männer wie Frauen – müssten Militärdienst leisten und israelische Touristen in Thailand seien Kriegsveteranen. Geld werde heimlich nach Israel transferiert.

Für Thailand nennt er den Vorwurf, ausländische Geschäftsleute würden thailändische Strohmänner einsetzen und Behörden sowie einheimische Geschäftsleute mit Geld beeinflussen. Auch die thailändische Staatsbürgerschaft sei seiner Darstellung zufolge bereits mehrfach verkauft worden.

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Warnung vor Familien und einer neuen Elite

Ein weiterer Teil des Beitrags befasst sich mit Geburten und Familien. Osathanugrah behauptet, Israel habe weltweit die meisten Kinder geboren würden, während Thailand weltweit an vorletzter Stelle liege.

Er warnt, israelische Männer könnten in den kommenden Jahren mit thailändischen Frauen Familien gründen. Dadurch könnten nach seiner Einschätzung innerhalb von vier bis fünf Jahren 100.000 thailändische Frauen jeweils zwei Kinder bekommen – insgesamt 200.000 Kinder. Diese Kinder würden die thailändische Staatsangehörigkeit besitzen und später eine neue Elite bilden, die Banken kontrolliere und in die Politik gehe.

Proteste und Flaggen als Zeichen eines Stellvertreterkonflikts

Osathanugrah schreibt, Thailand sei bereits zu einem Schauplatz eines Stellvertreterkonflikts geworden, auch wenn es noch keine Kämpfe gebe. Als Zeichen nennt er Proteste in Bangkok, bei denen palästinensische und israelische Flaggen aufeinandergetroffen seien.

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Er befürchtet, beide Seiten könnten Proteste im Land finanziell unterstützen. Daraus könnten nach seiner Darstellung später Anschläge und Autobomben entstehen. Die Warnung richtet sich an die gesamte thailändische Bevölkerung.

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Forderungen an Regierung und Behörden

Der Autor fordert strengere Visa-Regeln für Israelis. Ein Visum solle nur bei klaren Nachweisen für eine Rückkehr erteilt werden. Wer nach Ablauf der Aufenthaltsdauer nicht ausreise, solle mithilfe künstlicher Intelligenz überprüft und auf eine schwarze Liste gesetzt werden.

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Außerdem verlangt Osathanugrah eine rückwirkende Untersuchung bereits vergebener thailändischer Staatsbürgerschaften. Nach seiner Ansicht müssten alle Ministerien und die Bevölkerung zusammenarbeiten, um gegen die von ihm beschriebenen Entwicklungen vorzugehen.

Redaktionelle Anmerkung

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Quelle: Naewna

3 Kommentare zu „Facebook-Autor warnt vor israelischer Übernahme Thailands

  1. Kranker geht‘s nimmer…………..

    Nicht das die Israelis bei ihrer Übernahme noch in eine Konfliktsituation mit der russischen Übernahme geraten 55555555555555555

  2. was ist das denn für ein verwirrter Mensch!? „Facebook Autor“!? Soll das dem Ganzen einen seriösen Anstrich geben? Zum Abschluß….wer glaubt denn so etwas?

  3. Ich bin wahrlich kein Freund des Völkermordes an den Palästinenser. Aber was sich da dieser „Autor“ aus den Fingern saugt sind nichts anderes als die bekannten antisemitischen Weltverschwörungstheorien, heruntergebrochen auf Thailand.

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