KAMPHAENG PHET, THAILAND – Eine 48-jährige Besitzerin eines Radiosenders ist nach drei Tagen Suche tot in einem Teich gefunden worden. An ihrem Kopf fehlten sämtliche Haare. Die Polizei schließt derzeit keine Möglichkeit aus. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung soll die genaue Todesursache klären.
Leiche lag in abgelegenem Teich
Rettungskräfte entdeckten die Frau am 1. September gegen 9 Uhr in einem rund 1 Rai großen Teich auf einem brachliegenden Grundstück in der Gemeinde Saen To im Bezirk Khanu Woralaksaburi. Der Fundort lag etwa 200 Meter von der Straße entfernt.
Die Tote trug noch ein pinkfarbenes T-Shirt und dunkelblaue Shorts – dieselbe Kleidung wie auf den letzten Bildern einer Überwachungskamera. Am Kopf fehlten die Haare vollständig. Einsatzkräfte stellten außerdem Spuren fest, die von Tieren stammen könnten, sowie äußerliche Spuren. Hinweise auf einen Angriff fanden sie zunächst nicht.
Suche begann nach dem Verschwinden
Die Frau war am 30. August gegen 7.30 Uhr aus ihrem Haus verschwunden. Eine Kamera beim Verband der Zuckerrohrbauern neben ihrem Zuhause zeigte sie, wie sie am Morgen dort vorbeiging.
Angehörige meldeten sie bei der Polizei in Khanu Woralaksaburi als vermisst. Polizisten, Rettungskräfte, der Katastrophenschutz der Gemeinde und Anwohner suchten mehr als zwei Tage lang nach ihr, zunächst ohne Erfolg.
Frühere Radiobesitzerin lebte mit ihrem Sohn
Nach Angaben von Anwohnern lebte die 48-Jährige mit ihrem 19-jährigen Sohn zusammen. Früher besaß sie den Gemeinderadiosender FM 104 neben der Zuckerrohrbauern-Genossenschaft in Khanu Woralaksaburi.
Die Frau soll seit rund zehn Jahren an Depressionen gelitten haben und täglich durch die Straßen der Gemeinde gegangen sein. Nachbarn hielten es deshalb für ungewöhnlich, dass sie bis zu dem abgelegenen Teich gelangt sein soll.
Zeugen zweifeln an einem Unfall
Ein Mitarbeiter des kommunalen Katastrophenschutzes, der die Tote zuerst entdeckte, berichtete von einer auffällig plattgedrückten Stelle im überwucherten Gelände. Die Leiche lag mit dem Gesicht nach unten im Wasser.
Auch die Frau, die zuvor über Facebook nach der Vermissten gesucht hatte, äußerte Zweifel an einem Unfall. Sie sagte, die 48-Jährige sei normalerweise auf Straßen unterwegs gewesen und anschließend nach Hause zurückgekehrt.
Gerichtsmedizin soll Todesursache klären
Die Polizei will derzeit keine Möglichkeit ausschließen. Die Rettungsorganisation Sawang Kamphaeng Phet soll den Leichnam zur detaillierten Untersuchung in die Gerichtsmedizin des Krankenhauses Sawan Pracharak in Nakhon Sawan bringen.
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Das Ergebnis der Obduktion soll in die Ermittlungsakte einfließen. Sollten sich Hinweise auf eine Tötung mit anschließender Vertuschung ergeben, will die Polizei weitere Beweise sammeln und den Verantwortlichen strafrechtlich verfolgen.

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