Geiselnahme! Polizei überwältigt Ehemann

Die Polizei brachte die 20-Jährige unverletzt in Sicherheit. Der 30-Jährige sprach wirr. Vorwürfe wegen Freiheitsberaubung und des Tragens eines Messers sollen folgen.

Geiselnahme! Polizei überwältigt Ehemann
ThaiRath

KAMPHAENG PHET, THAILAND – Ein 30-jähriger Mann hat seine Ehefrau vor einem Minimarkt als Geisel genommen und mit einem Messer bedroht. Die Polizei brachte die Frau unverletzt in Sicherheit, konnte den Mann aber zunächst nicht vernehmen, weil er sich in der Arrestzelle weiter auffällig verhielt und wirr sprach.

Werbeanzeige

Ehefrau sicher aus der Situation gebracht

Der Vorfall ereignete sich im Bereich des Marktes von Khlong Lan. Der Mann zerrte seine 20-jährige Ehefrau zu dem Geschäft und dort festgehalten haben, während die Mitarbeiter aus dem Laden liefen.

Polizisten versuchten zunächst, ihn zu beruhigen. Anschließend überwältigten sie den Verdächtigen und brachten die Frau sicher aus der Situation.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Polizei kann den Mann noch nicht befragen

Am 6. September befand sich der 30-Jährige bei der Polizeiwache Khlong Lan in Gewahrsam. Eine Befragung war laut Polizei noch nicht möglich, weil er in der Zelle weiter außer sich war, unverständlich sprach und keine Angaben machen wollte.

Am Morgen brachten Beamte die Ehefrau zum Tatort. Dort zeigte sie die Stelle und schilderte den Ablauf zunächst gegenüber der Polizei.

Werbeanzeige

Ehefrau berichtet von Streit zu Hause

Die Frau erklärte, sie sei tagsüber zum Arbeiten außer Haus gewesen. Nach ihrer Rückkehr habe ihr Mann lautstark geschimpft, bis der Dorfvorsteher mit ihm sprach und er sich zunächst beruhigte.

Am frühen Abend habe sich sein Verhalten wieder verändert. Die Polizei brachte ihn zunächst zu einem Polizeiposten im Bezirk Khlong Lan Phatthana.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Mutmaßlicher Verdächtiger flüchtete aus Polizeifahrzeug

Nach Angaben des Dorfvorstehers wollte der Mann zunächst mit zur Polizei, um sich zu beruhigen. Als die Beamten unterwegs an einem weiteren Streit nahe der Ban-Khlong-Lan-Gemeindeschule anhielten, soll der Mann geglaubt haben, die Polizisten wollten ihn töten.

Er sprang aus dem Fahrzeug und versteckte sich in einem Haus. Die Beamten fanden ihn und brachten ihn zurück zum Polizeiposten. Auf dem Weg bekam er erneut Angst, sprang nahe einer Brücke aus dem Wagen und lief anschließend um den Posten herum.

Werbeanzeige

Mann klagte über fehlende Aufmerksamkeit

Die Ehefrau berichtete, ihr Mann habe sich darüber beschwert, dass sich niemand für ihn interessiere. Er habe unter anderem gesagt, nach einem Sturz mit dem Motorrad habe sich niemand um ihn gekümmert, während alle nur nach dem Fahrzeug gefragt hätten.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Außerdem habe er erklärt, nicht in seine Heimat nach Nakhon Ratchasima zurückkehren zu können. Das Paar lebt seit acht Jahren zusammen, hat keine Kinder und arbeitet nach ihren Angaben in Gelegenheitsjobs.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Vorfall soll sich bereits wiederholt haben

Der Dorfvorsteher sagte, es habe sich um den zweiten ähnlichen Vorfall gehandelt. Tagsüber habe der Mann noch verständlich gesprochen, am Abend aber erneut vor dem Haus lautstark reagiert.

Lesen Sie auch: Schlag gegen Kinder-Prostitution: Verhaftung in Thailand

Die Ehefrau erklärte, sie wolle keine persönlichen Forderungen gegen ihren Mann stellen und das weitere Vorgehen dem Gesetz überlassen. Der zuständige Ermittlungsbeamte, Polizei-Leutnant Phanuphong Utamad, bereitet Vorwürfe wegen Freiheitsberaubung sowie wegen des Tragens eines Messers vor. Die formelle Aufnahme soll erfolgen, sobald sich der Zustand des Mannes beruhigt hat.

Lesen Sie auch: Sexueller Übergriff in Shop – Ausländer gesucht

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thairath

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.