BANGKOK, Thailand will die berufliche Ausbildung mit Deutschland ausbauen und Schülern Praktika in deutschen Unternehmen ermöglichen. Das Kabinett nahm die geplante Vereinbarung zwischen den Bildungsministerien beider Länder zur Kenntnis. Bildungsminister Prasert Chanthararuangthong reist am 13. September 2026 nach Deutschland, weil die bisherige Vereinbarung ausläuft.
Berufsschüler sollen in Deutschland Praxiserfahrung sammeln
Im Mittelpunkt steht die Möglichkeit, thailändische Berufsschüler für praktische Erfahrungen in Unternehmen nach Deutschland zu schicken. Auch Praktika in Betrieben in Thailand sind Teil der geplanten Zusammenarbeit.
Zahlreiche große deutsche Industrieunternehmen sind in Thailand tätig. Genannt wurden Mercedes-Benz und BMW, die Fachkräfte mit speziellen Kenntnissen benötigen.
Drei Bereiche für die neue Vereinbarung
Die Zusammenarbeit soll sich auf drei Felder konzentrieren: die Entwicklung von Sprachkenntnissen, den Austausch von Schülern und Personal sowie berufliche Praktika in beiden Ländern.
Zusätzliche Kenntnisse in Deutsch oder Englisch sollen die Chancen der Berufsschüler auf einen Arbeitsplatz und ein höheres Einkommen verbessern. Im Blick stehen auch Berufe in Zukunftsindustrien.
Minister will Abkommen verlängern und ausweiten
Prasert will bei seinen Gesprächen in Deutschland die Verlängerung und Erweiterung der bisherigen Vereinbarung vorantreiben. Die Zusammenarbeit soll nicht bei einer Absichtserklärung bleiben, sondern praktisch umgesetzt werden.
Nach Angaben des Ministers sollen Berufsschüler dadurch die Industrie in Deutschland kennenlernen und echte Berufserfahrung sammeln. Das Kabinett wurde über die Vorbereitung des neuen Kooperationsmemorandums informiert.
Mehr Jugendliche sollen einen Berufsweg wählen
Das Bildungsministerium arbeitet an einem Personalplan für die berufliche Ausbildung. Der Anteil der Berufsschüler soll von derzeit etwa 35 auf 45 Prozent steigen.
Damit will Thailand genügend Fachkräfte für die Industrie ausbilden. Zugleich sollen Fächer mit wenigen Schülern überprüft, Lehrpläne angepasst und neue Ausbildungsrichtungen geschaffen werden.
Arbeitsmarkt soll Ausbildungsangebote bestimmen
Bei der Planung sollen der Bedarf des Arbeitsmarktes und die Interessen der Schüler gemeinsam berücksichtigt werden. Die Ausbildung soll sich stärker an Berufen orientieren, die in Zukunft gebraucht werden.
Nach den Worten des Ministers soll Thailand nicht nur Menschen für bereits bestehende Fachrichtungen ausbilden. Das Land müsse auch beobachten, welche Kenntnisse neue Industrien benötigen, und Jugendliche gezielt darauf vorbereiten.
Solarbranche braucht geschulte Fachkräfte
Als Beispiel nannte Prasert die Solarenergie. Für die Installation, Wartung und Betreuung von Anlagen werden Fachkräfte mit besonderen Kenntnissen gebraucht.
Auch Sicherheitswissen ist nötig, weil viele Arbeiten in der Höhe stattfinden. Der Staat soll Fachkräfte auf solche Anforderungen vorbereiten, während auch Schüler aus allgemeinbildenden Schulen später in eine berufliche Ausbildung wechseln können.
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„“Im Mittelpunkt steht die Möglichkeit, thailändische Berufsschüler für praktische Erfahrungen in Unternehmen nach Deutschland zu schicken.““
Und das ALLES for FREE!?
Der Michel zahlt ja gerne🤣