NAKHON RATCHASIMA, THAILAND – Eine 17-jährige Motorradfahrerin ist nach einer Verfolgung durch eine große Gruppe streunender Hunde gestürzt und musste aufwändig behandelt werden. Der Vorfall ereignete sich am 5. September gegen 23 Uhr im Bezirk Mueang Nakhon Ratchasima. Ihr Vater fordert nun ein schnelles Vorgehen gegen die wachsende Zahl streunender Hunde.
Hundemeute verfolgt Jugendliche bis zum Sturz
Die Jugendliche war auf dem Heimweg im Teilbezirk Nong Bua Sala, als die Hunde ihr Motorrad zu verfolgen begannen. Sie versuchte, schneller zu fahren, konnte die Tiere aber nicht abschütteln.
Schließlich verlor sie die Kontrolle über das Motorrad und stürzte. Verletzungen erlitt sie am Gesicht, an der rechten Augenbraue, an der Schulter und am Bein.
Aufwändige Behandlung und fast 50.000 Baht Kosten
Die 17-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und blieb dort über Nacht. Nach aufwändiger Wundversorgung konnte sie am Abend des 6. September nach Hause.
Nach Angaben ihres Vaters hatte sie danach weiterhin Schmerzen an der rechten Augenbraue, im Gesicht, am Bein und an der Schulter. Außerdem klagte sie über Schmerzen am ganzen Körper.
Vater fordert Maßnahmen gegen streunende Hunde
Die erste Krankenhausrechnung belief sich auf etwa 48.000 Baht. Für die weitere Wundversorgung kamen 1.300 Baht hinzu, sodass die Kosten insgesamt fast 50.000 Baht erreichten.
Der Vater wandte sich am 8. September an die Medien. Er sagte, in der Gegend lebten viele Hunde, die regelmäßig Menschen auf der Straße verfolgten, vor allem Motorradfahrer.
Streunende Hunde seit Jahren ein Problem
Eine 59-jährige Bewohnerin aus dem benachbarten Teilbezirk Hua Thale erklärte, das Problem bestehe in Nong Bua Sala und Hua Thale schon seit langer Zeit. Die Zahl der streunenden Hunde habe in den vergangenen Jahren zugenommen.
Einige Tiere seien aggressiv und liefen regelmäßig Motorrädern hinterher. Dadurch könnten Unfälle und lebensgefährliche Verletzungen entstehen, warnte die Bewohnerin.
Behörden sollen Hunde systematisch versorgen
Die Bewohnerin will keinen Konflikt zwischen Anwohnern und den Hunden oder zwischen Anwohnern und Menschen, die Tiere füttern und versorgen. Stattdessen sollten Regierungsstellen, Beamte der Viehzuchtbehörden und lokale Verwaltungen gemeinsam nach einer dauerhaften Lösung suchen.
Sie schlug Teams vor, die Hunde einfangen, mit denen die Bewohner nicht sicher umgehen können, untersuchen, sterilisieren und gegen Tollwut impfen. Auch die Behandlung von Zecken, Flöhen und anderen Hygieneproblemen müsse dazugehören.
Adoptionen und Kastration sollen Zahl der Tiere senken
Nach einer Sterilisation sollten die Hunde während der Genesung versorgt werden, bevor sie in ihr ursprüngliches Gebiet zurückkehren. Wo es möglich sei, sollten Behörden neue Besitzer und geeignete Heime finden.
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Auch neugeborene Welpen müssten stärker beachtet werden. Die Bewohnerin forderte, für sie Heime zu suchen und weitere Vermehrung zu verhindern. Hündinnen sollten im passenden Alter sterilisiert werden. Die Behörden müssten vorbeugend und langfristig handeln, statt erst nach Unfällen zu reagieren.

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