BANGKOK, THAILAND – Die Ursache für den Ölaustritt in einem Abwasserrohr an der Chuea-Phloeng-Straße im Bezirk Khlong Toei zeichnet sich ab. Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt vermutet, dass sich der Boden unter einem Pfeiler der Schnellstraße ungleichmäßig abgesenkt und dadurch ein Rohr undicht gemacht hat.
Öl tritt unter einem Schnellstraßenpfeiler aus
Bei Untersuchungen entdeckten Mitarbeiter der Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Betreiber des Rohrsystems eine Stelle, an der Öl aus der Rohrtrasse unter einem Pfeiler tropfte und sickerte.
Das Rohr ist mit einer Stahlhülse verstärkt. Deshalb war das Leck selbst zunächst nicht direkt zu sehen. Nach ersten Einschätzungen haben sich das auf Pfählen stehende Bauwerk und das auf einer Bodenschicht verlegte Rohr unterschiedlich stark abgesenkt.
Ölspuren liefen beim Reinigen in den Abfluss
Die Stadtverwaltung hatte den Ölaustritt entdeckt, als beim Reinigen der Abwasserleitung am vergangenen Mittwoch fortlaufend Ölspuren in das Rohr gelangten. Daraufhin wurde die Erdoberfläche an der betroffenen Stelle geöffnet.
Eine Analyse deutete darauf hin, dass es sich um altes Öl handelt. Nach der vorläufigen Annahme könnte es sich über lange Zeit aus einem kleinen Leck gesammelt und mit anderen Stoffen im Boden vermischt haben.
Frühere Meldung bezog sich auf einen anderen Bereich
Chadchart erklärte, die frühere Angabe, es sei kein Leck gefunden worden, habe sich auf einen anderen Abschnitt der Leitung bezogen. Die nun entdeckte Austrittsstelle liegt unter dem Pfeiler der Schnellstraße.
Die Stadtverwaltung verzögerte die Berichterstattung zunächst. Das Energieministerium soll die Lage und die technischen Einzelheiten erklären.
Überwachung vor Ort läuft weiter
Eine offizielle Bestätigung der Ursache steht noch aus. Die Bangkok Metropolitan Administration will die technischen Informationen dem Energieministerium überlassen.
Mitarbeiter der Stadtverwaltung und beteiligte Teams überwachen den Bereich weiter und unterstützen die Maßnahmen vor Ort, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
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Das unterschiedliche absenken kann ich verstehen. Üblicherweise scheinen die Thais Erde, die sie auffüllen nicht zu verdichten. Jedenfalls nicht in Stufen, sondern nur am Schluß, ganz oben. Dann ist die untere Erdschicht natürlich nicht fest sondern setzt sich noch und damit auch alles, das darauf gebaut ist.
Meine persönliche Beobachtung bei Hausbauten hier in der Nähe: Das Fundament wird gegossen, mit Stahleinlagen. Die Zwischenräume werden dann mit Erde aufgefüllt. Darauf dann der Fußboden gegossen. Dass sich die Erde dann noch setzt, das wird wohl vernachlässigt.
Oder: Hohe Betonmasten für Elektroleitungen werden gesetzt. Es werden Löcher in den Boden gegraben und der Mast gesetzt. Dann der seitliche Spielraum aufgefüllt und dann oben festgeklopft. Nun ist der Mast in Bodenebene fixiert. Aber das untere Ende steht in lockerer Erde, so daß sich dieses Ende bei Belastung etwas seitlich bewegen kann. Richtig wäre, 20 cm Erde einfüllen, stopfen, weitere 20 cm Erde einfüllen, stopfen usw. Damit wäre die Schieflage der Masten verhindert.