PHUKET, THAILAND – Nach Überflutungen und Erdrutschen steht die Provinz Phuket kurz davor, offiziell zum Katastrophengebiet erklärt zu werden. Der stellvertretende Innenminister Worasit Liangprasit bestätigte, dass Phuket nach der Ausrufung als Katastrophengebiet die Voraussetzungen für Entschädigungen aus der nationalen Katastrophenversicherung erfüllt. Betroffene Bewohner können damit auf finanzielle Hilfe hoffen.
Phuket steht vor der Ausrufung zum Katastrophengebiet
Am Regierungssitz erklärte Worasit Liangprasit, dass Phuket nach der Ausrufung zum Katastrophengebiet unter die Police der nationalen Katastrophenversicherung fällt. Für diesen Teil ist die Versicherung zuständig.
Auch eine Ausrufung im Nachhinein zählt, wie der Minister betonte.
Überflutungen und Erdrutsche in der Nacht
Die Schäden in Phuket gehen auf Sturzfluten und einen Erdrutsch zurück, die sich in der vergangenen Nacht ereigneten. Der Minister lobte die Menschen vor Ort für ihre Stärke.
Die Kräfte vor Ort hätten die Lage recht gut bewältigt.
Aufräumarbeiten und Straßen
Am 26. Oktober besichtigte Worasit Liangprasit die Lage vor Ort. Rund 80 Prozent der betroffenen Flächen seien bereits geräumt, in einigen Bereichen laufen die Arbeiten noch.
Die Straßen sind wieder normal befahrbar. Nur an der Stelle, an der der Hang abgerutscht ist, gibt es noch Probleme. Der Minister rechnet damit, dass dort noch am selben Tag alles erledigt wird und die Lage wieder normal ist.
Wer Entschädigung bekommen kann
Ob eine Entschädigung fließt, hängt von den Bedingungen ab. Normalerweise greift die Regelung nicht, wenn das Hochwasser nicht mindestens sieben Tage anhält. Sind Häuser beschädigt, gilt die Voraussetzung dagegen als erfüllt.
Die Provinz nimmt seit dem 26. Oktober Angaben von Betroffenen auf. Die Behörden wurden angewiesen, die Hilfsmaßnahmen so schnell wie möglich voranzutreiben. Das Geld könne die Verluste zwar nicht vollständig ausgleichen, sagte der Minister, aber zumindest müsse die Regierung den Menschen vor Ort helfen.
Weiter Regen im Süden erwartet
Die Behörden beobachten die Lage weiter genau. Für den 28. und 29. Oktober wird im Süden Thailands recht starker Regen erwartet.
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Deshalb läuft die Überwachung in den betroffenen Gebieten auf Hochtouren.

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