Thailand fördert Solardächer mit 50.000 Baht

Nach einer ersten Schätzung sinken die Stromkosten der Bevölkerung um mehr als 24,5 Milliarden Baht pro Jahr. Die Anmeldung läuft bis 31. Januar 2027.

Thailand fördert Solardächer mit 50.000 Baht
ThaiPBS

THAILAND – Die Regierung startet ein Solarprogramm für Privathaushalte. Jeder teilnehmende Haushalt erhält einen Zuschuss von 50.000 Baht für eine eigene Solaranlage auf dem Dach. Die Anmeldung läuft vom 27. Oktober 2026 bis zum 31. Januar 2027, das Ziel sind eine Million Haushalte im ganzen Land.

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50.000 Baht Zuschuss pro Haushalt

Ministerpräsident Anutin Charnvirakul, der zugleich Innenminister ist, eröffnete das Programm am 27. Oktober. Im Alltag ist es auch als Solarzellen- oder Solardach-Projekt bekannt.

Der Staat unterstützt Haushalte mit 50.000 Baht, damit Haushalte selbst Strom aus Sonnenlicht erzeugen können. Der Regierungschef betonte, es gehe nicht nur um Solarpanels. Das Dach soll zur Stromquelle werden, und die Stromrechnung soll zu einem Sparposten für die Familie werden.

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Eine Million Haushalte im ganzen Land

Die Regierung will landesweit eine Million Haushalte erreichen. Der Premier nannte die Solarförderung einen zentralen Teil der Regierungspolitik und ein Ziel, das die Regierung erreichen müsse, um die Energiesicherheit des Landes zu stärken.

Die Anmeldung läuft vom 27. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027. Wer mitmachen will, hat dafür rund drei Monate Zeit.

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Stromrechnung soll um über 24,5 Milliarden Baht sinken

Nach einer ersten Schätzung kann das Programm die Stromkosten der Bevölkerung um mehr als 24.500 Millionen Baht pro Jahr senken. Das Geld soll in die lokale Wirtschaft zurückfließen und Arbeit, Einkommen und Chancen in den Gemeinden schaffen.

Haushalte können außerdem überschüssigen Strom ins nationale Stromnetz einspeisen. Damit verdienen sie neben den gesparten Kosten zusätzliches Geld.

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Ministerien und Stromversorger ziehen mit

Beteiligt sind das Innenministerium, die Metropolitan Electricity Authority, kurz MEA, und die Provincial Electricity Authority, kurz PEA. Hinzu kommen das Finanzministerium, das Energieministerium und weitere zuständige Stellen aus Staat und Privatwirtschaft.

Die Behörden sollen unnötige Schritte streichen, damit Anträge schneller und transparenter bearbeitet werden. Gleichzeitig verlangt die Regierung strenge Sicherheitsstandards für das Stromnetz. Der Premier forderte alle beteiligten Stellen auf, die Bürger in den Mittelpunkt zu stellen.

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Weniger Ölimporte und neue Chancen im Handel

Die Regierung verbindet das Programm mit dem Klimaschutz. Weniger Kohlendioxid und Schadstoffe sollen Thailand helfen, den neuen globalen Regeln zu entsprechen. Wenn Käufer verlangen, dass Waren aus erneuerbarer oder grüner Energie stammen, könne Thailand seine Produkte ohne Einschränkungen anbieten.

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Zudem will das Land nach Angaben der Regierung seine Menge an Carbon Credits erhöhen. Auch der Beitritt zur OECD spielt eine Rolle, denn der Energieverbrauch wird bei der Prüfung der Mitgliedschaft berücksichtigt. Wichtigstes Ziel ist laut Regierung, weniger Rohöl aus fossilen Quellen einzuführen, damit weniger Geld ins Ausland abfließt.

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Erster Schritt, später mehr Haushalte

Die Regierung bezeichnet das Programm als ersten Schritt im Umbau der Energieversorgung. Danach soll die Förderung auf möglichst viele Bürger ausgeweitet werden. Die Anmeldung läuft bis zum 31. Januar 2027, Ziel bleibt eine Million Haushalte.

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Quelle: ThaiPBS News

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