NAHOST – Wegen der Spannungen im Nahen Osten streichen Fluggesellschaften aus 25 Ländern Flüge in die Region. Einige Strecken sind bis ins Jahr 2027 ausgesetzt, eine Verbindung hat eine Airline dauerhaft eingestellt. Für Reisende mit Plänen für Verbindungen in der Region wird die Planung damit deutlich schwieriger.
Mehrere Strecken bleiben bis 2027 gestrichen
KLM hat die Verbindung nach Dubai bis zum 27. März 2027 ausgesetzt. Air Canada streicht Dubai und Tel Aviv bis Ende März 2027.
Cathay Pacific aus Hongkong nimmt Dubai und Riad bis zum 31. Januar 2027 aus dem Programm. Die drei Gesellschaften kommen aus den Niederlanden, Kanada und Hongkong.
British Airways stellt Dschidda dauerhaft ein
British Airways hat die Strecke nach Dschidda dauerhaft eingestellt. Virgin Atlantic, Qatar Airways, Oman Air und Kuwait Airways haben Flüge in mehrere wichtige Städte ohne festen Termin gestoppt.
Bei diesen Gesellschaften gibt es für die Wiederaufnahme kein genanntes Datum. Wer eine Reise in diese Städte plant, muss mit weiteren Änderungen rechnen.
Europäische Airlines pausieren Flüge nach Dubai, Riad und Dammam
Air France, Lufthansa, SWISS und ITA Airways setzen ihre Flüge in die wichtigsten Städte der Region aus, ebenso Etihad Airways und flydubai. Zu den betroffenen Städten zählen Dubai, Riad und Dammam. Die Pausen reichen bis etwa November oder Dezember 2026.
Die türkische Pegasus Airlines hat Flüge zu zwölf Zielen in der Region gestoppt. Die Entscheidungen fallen bei Gesellschaften aus 25 Ländern. Die Streichungen betreffen Routen aus Europa, Asien, Nordamerika und der Türkei.
Auch Luftfracht und Flugkosten sind betroffen
Die Lage trifft Passagiere mit Plänen für Verbindungen zwischen den Kontinenten. Auch die Luftfracht gerät unter Druck.
Die Airlines müssen Strecken umfliegen, um risikoreichen Luftraum zu meiden. Die längeren Umwege treiben ihre Kosten nach oben.
Über 1.000 Flüge nach Thailand bereits gestrichen
Seit Beginn des Konflikts am 28. Februar haben Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten mehr als 1.000 Flüge nach Thailand gestrichen. Rund 600 davon betrafen den Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok, etwa 400 den Flughafen Phuket.
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Das entspricht etwa 3 Prozent des gesamten Flugvolumens. Die thailändische Flugsicherung rechnet für 2026 mit einem Wachstum der Flugbewegungen von höchstens 3 Prozent.
Was Thailand-Reisende erwartet
Viele Verbindungen zwischen Europa und Thailand führen über die Drehkreuze Dubai, Doha und Abu Dhabi. Fällt ein Umstieg am Golf weg, müssen Reisende häufig über Istanbul, Singapur oder andere Drehkreuze umbuchen, meist mit längerer Reisezeit und höheren Preisen.
Zugleich weiten Airlines außerhalb der Konfliktregion ihr Angebot aus. Finnair fliegt im Winter 2026/27 mit 25 Flügen pro Woche so oft nach Thailand wie noch nie. Thailand will sich in der zweiten Jahreshälfte verstärkt auf europäische Märkte konzentrieren.
Lage könnte Tourismus bis 2027 belasten
Fachleute rechnen damit, dass die breite Streichung von Flügen den Airlines und dem globalen Tourismus Ende 2026 und im Jahr 2027 zusetzt, falls die Spannungen anhalten.
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Reisende mit Plänen für die Region sollten den Flugstatus direkt bei der Airline prüfen. Die Zeitpläne können sich je nach Sicherheitsbewertung der jeweiligen Gesellschaft jederzeit ändern.

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