PHICHIT – Auf dem Highway 117 kippte am frühen Morgen ein voll besetzter Fernbus auf die Seite und schleuderte 25 Passagiere durch den Innenraum. Der Fahrer hatte getrunken und schlief am Steuer ein.
Bus auf Weg nach Bangkok kippt auf Mittelstreifen
Der klimatisierte Fernbus der 1. Klasse war in Sukhothai gestartet und auf planmäßiger Route zum Busbahnhof Mo Chit in Bangkok unterwegs. Kurz vor dem Industriegebiet Phichit, bei Kilometerstein 97 im Unterbezirk Nong Lum, verließ der Bus plötzlich die Fahrbahn.
Das Fahrzeug geriet auf den Mittelstreifen, verlor völlig die Balance und kippte auf die Seite. Mehrere Insassen wurden eingeklemmt und mussten von Rettungskräften aus dem Wrack befreit werden.
25 Verletzte in umliegende Krankenhäuser gebracht
Beamte der Autobahnpolizei Pluak Sung und Einsatzkräfte der Polizeistation Wachirabarami erreichten den Unfallort kurz nach Mitternacht. Sie fanden ein Chaos aus zerbrochenen Fenstern, verstreutem Gepäck und verletzten Fahrgästen vor.
Rettungsteams brachten 25 Passagiere mit leichten bis mittelschweren Verletzungen in nahegelegene Kliniken. Drei von ihnen mussten stationär aufgenommen werden und verbleiben zur Behandlung im Krankenhaus.
52-jähriger Fahrer pustet über dem Grenzwert
Polizisten unterzogen den Busfahrer Anucha nach der Bergung einem Alkoholtest. Das Ergebnis lag über dem gesetzlichen Grenzwert für Berufskraftfahrer, wie Oberstleutnant Phattharaphon Thapwat von der Polizeistation Wachirabarami bestätigte.
Anucha räumte ein, vor Fahrtantritt eine kleine Menge Alkohol getrunken zu haben. Er schilderte den Beamten, während der Fahrt schläfrig geworden und kurzzeitig hinterm Steuer eingeschlafen zu sein.
„Erst nach dem Kontrollverlust wieder bei Bewusstsein“
Nach eigener Aussage erlangte der 52-Jährige erst wieder die Besinnung, als der Bus bereits außer Kontrolle geraten war. Das Fahrzeug brach aus, landete auf dem Mittelstreifen und kippte um.
Für die Polizei ist die Kette aus Alkoholkonsum, Sekundenschlaf und Kontrollverlust zentraler Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Die Beamten prüfen den genauen Unfallhergang und ob weitere Faktoren eine Rolle spielten.
Hotel für Gestrandete, Ersatzbus nach Bangkok
Nach dem Crash organisierten die Bezirksbehörden noch in der Nacht eine Hotelunterkunft für die gestrandeten Passagiere. Am Vormittag des 18. Juni setzte ein vom Betreiberunternehmen bereitgestellter Ersatzbus die Reise nach Bangkok fort.
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Drei verletzte Fahrgäste verbleiben weiter im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt gegen den Fahrer wegen des Verdachts auf Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss.



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