Mae Hong Son, THAILAND – Eine Wandergruppe im Wald nahe Doi Lak Saen wurde am Mittwoch, 3. Juni, von Sturzfluten eingeschlossen und in einer nächtlichen Rettungsaktion unversehrt geborgen. Der Einsatz und die Warnungen der Behörden unterstreichen das Risiko von Überschwemmungen während der Regenzeit für Touristen und Anwohner.
Sturzfluten machen Weg unpassierbar
Starker Regen ließ den Huai Pu River schnell ansteigen und schnitt die Wanderroute in der Nähe von Doi Lak Saen ab.
Die Gruppe konnte den Wasserlauf nicht sicher überqueren und schickte daraufhin ihre GPS-Koordinaten an die Behörden.
Nächtliche Rettung durch lokale Einheiten
Beamte des Mae Sariang Volunteer Defence Corps arbeiteten mit Mitarbeitern des Mae Sariang Nationalparks und weiteren Stellen zusammen und starteten am Abend eine Rettungsaktion.
Die Rettungsteams fanden alle Personen anhand der Koordinaten und brachten sie sicher aus dem Wald.
Uneinheitliche Angaben zur Gruppengröße
Erste Meldungen nannten 18 feststeckende Touristen; spätere Angaben sprachen von 13 Personen, davon acht Männer und fünf Frauen.
Die Quelle der Diskrepanz in den Zahlen wurde nicht genannt.
Überprüfung am Mae Sariang Immigration Checkpoint
Die Geretteten wurden zum Mae Sariang Immigration Checkpoint eskortiert, wo Beamte ihre Vollzähligkeit und ihren Gesundheitszustand überprüften.
Nach der Kontrolle setzten die Touristen ihre Reise in ihre Heimatorte fort.
Bezirkschef warnt vor Waldtouren in der Regenzeit
Bezirkschef Worasak Phanthong forderte Bewohner und Reisende auf, Wälder während der Regenzeit zu meiden oder Routen sorgfältig zu planen und rüstete Warnungen aus: Mobiltelefone vollständig aufladen und eine Powerbank mitführen.
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Er warnte vor der Gefahr von Sturzfluten und empfahl, stets Kommunikationsmittel dabei zu haben, um bei Gefahr schnell reagieren zu können.



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