BANGKOK – Achterbahnfahrt beim Goldpreis: Am 11. Juni wurde der Kurs ganze 41 Mal angepasst, bevor er zum Handelsschluss mit einem satten Minus von 1.100 Baht gegenüber dem Vortag aus dem Markt ging.
41 Anpassungen an einem einzigen Tag
Die Gold Traders Association meldete einen extrem unruhigen Handelstag. Im Minutentakt mussten die Tafeln in den Goldshops umgeschrieben werden.
Am Ende stand ein kräftiger Preisrutsch. Der Baht-Barrenpreis sackte auf einen Verkaufswert von 63.950 Baht ab.
Goldbarren: Ankauf und Verkauf stabil im Fokus
Wer sein physisches Gold zu Geld machen will, bekommt für einen Barren aktuell 63.750 Baht beim Ankauf. Wer zuschlagen will, zahlt 63.950 Baht.
Die Differenz zwischen An- und Verkauf hält sich bei den Barren in einem engen Rahmen. Das macht sie für Trader interessant, die auf schnelle Kursgewinne setzen.
Goldschmuck: So tief greift der Fertigungslohn in die Tasche
Bei Schmuck zeigt sich das ganze Bild: Der Ankauf liegt mit 62.474,36 Baht deutlich unter dem Barrenpreis. Im Verkauf schlagen satte 64.750 Baht pro Baht-Gewicht zu Buche.
Der Arbeitslohn treibt den Preis nach oben. Für ein 1-Baht-Kettchen ohne Steine zahlt man also 800 Baht Aufschlag – der Preis von 63.950 Baht steigt auf 64.750 Baht.
Kleine Stückelung, großer Aufschlag
Gerade bei leichteren Schmuckstücken ist der Fertigungslohnanteil enorm. Ein Halb-Salung-Stück (0,5 Salung) kostet im Goldwert nur 7.993,75 Baht.
Mit Arbeitslohn liegt der gleiche Anhänger aber bei 8.793,75 Baht. Das ist ein Aufpreis von 800 Baht, anteilig also ein Vielfaches des Preises für ein ganzes Baht-Stück.
Die Preisstaffel in der Übersicht
Von der kleinsten Einheit bis zum massiven Zwei-Baht-Schmuckstück ziehen sich die Zuschläge durch. Ein Salung (15.987,50 Baht Goldwert) wird für 16.787,50 Baht verkauft.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Bei zwei Salung steigt der Preis von 31.975 Baht auf 32.775 Baht. Die Faustformel: Je höher das Gewicht, desto geringer fällt der Aufschlag für die Handwerkskunst pro Baht aus.
Die schweren Brocken: Fünf Baht am Stück
Für einen massiven Fünf-Baht-Schmuck werden 319.750 Baht fällig. Inklusive der Fertigungskosten steigt die Summe auf 323.750 Baht. Die Gold Traders Association betont, dass alle Schmuckpreise nur grobe Schätzwerte sind und kein verbindliches Handelsangebot darstellen.
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.



Wer vor 2 Jahren 1 Baht (15,244gr) gekauft hat, zahlte knapp 42.000 Baht. Im Januar 2026 gab es dann fast das Doppelte. Und nun wieder 20.000 weniger. Das ist in etwa wie an der Börse, wer da immer am Ball bleibt, kann gut Geld verdienen. Wie es eben ist heutzutage, Geld wird nur noch mit Geld verdient. In den letzten 12 Monaten hat sich die Zahl der Milliardäre in den USA verdoppelt und seit dem Börsengang von SpaceX ist der erste Billionär, bei denen nennt man das schon Trillionaire, auch unter uns. Glückwunsch.
Da muß ich widersprechen: „Geld wird nur noch mit Geld verdient“. Das ist nicht richtig. Geld wird mit Arbeit verdient, besser gesagt mit Nutzwert. Die Menschen, die Milliarden haben, die haben normalerweise gar kein Geld. Sie sind nur Eigentümer von Unternehmen, ganz oder teilweise. Und diese Unternehmen stellen Produkte her, die anderen Menschen Nutzen bieten. Wäre das, der Nutzen, nicht der Fall, würde keiner die Produkte kaufen. Und wer die besten Produkte – mit dem großen Risiko zu scheitern – entwickelt und verkauft, der bietet den anderen Menschen einen großen Nutzen. Das ist eine Win-Win-Situation. Wohlgemerkt: Das Ganze basiert auf Freiwilligkeit. Sobald Zwang zum Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung besteht, gilt das alles nicht mehr. Wer also den größten Nutzen für möglichst viele Menschen bietet, der wird reich und mitunter sogar Milliardär, nun sogar Billionär. Klar, zunächst muß man mal ein wenig Geld haben, um überhaupt ein Produkt zu entwickeln. Und dieses Geld darf man dann nicht für seinen eigenen Konsum verwenden, sondern für Produktentwicklung. Das heißt, es ist zunächst Konsumverzicht nötig. Nur dann kann zur Wohlstandssteigerung kommen. Fazit: Der erste Schritt ist sparen. Nur sparen und richtige Kapitalallokation – mit viel Risiko zu scheitern – machen reich. Beispiele? Auch wenn man Bill Gates nicht mögen muß: Seine Microsoft-Produkte, Windows, MS-Office, usw. haben weltweit die Produktivität von Büroarbeit massiv erhöht. Steve Jobs, Gott hab ihn selig: Seine iPhone-Erfindung hat die Kommunikation weltweit x-fach beschleunigt und damit auch die Produktivität erhöht. Schnell mal ein Foto von einem defekten Teil machen und an die Werkstatt senden? Nur einer von Millionen von Anwendungsfällen. Und so geht es weiter.
Nun ja, das ist halt jammern auf hohem Niveau. Es ist alles halt alles eine Frage der persönlichen Ansprüche! Und Farang-Rentner nagen in Thailand nun wirklich nicht am Hungertuch. Pensionen oder Renten haben mindestens die doppelte Kaufkraft wie in Deutschland oder Österrreich, von der Schweiz mal ganz zu schweigen… 👴🏼🇩🇪🇦🇹🇨🇭😎🤣
Fazit: Love it, live it or leave it… 🇹🇭🙋♂️
Ich denke in dem Artikel geht es in erster Linie nicht um Rentner oder Pensionäre, sondern um Thailänder für die Gold als Wertanlage und Notgroschen dient.
Nun wer sich von den Thailändern (vom EIGENEN Geld) erlauben kann Gold zu kaufen, bei dem kann – die Not – ja auch nicht so groß sein.
Andererseits wenn dann wirklich einmal eine Notlage eintritt – müssen – diese Personen “ nahezu um JEDEN Preis “ verkaufen. Wer IMMER verdient sind dann die Goldhändler, nicht unbedingt die Gold-Käufer.
Sehe keinen Schock sondern eher einen guten Zeitpunkt Gold nachzukaufen!! Bei der Börse und im Rohstoffhandel gibt es eben keine Einbahnstraße!!
Auf 2500€ Goldkauf 1000€ Rendite pro Jahr das schafft keine Bank…….