PATTAYA, THAILAND – Bei einer Auseinandersetzung am Laem Bali Hai Pier wurde eine 20-jährige Frau von einem rückwärtsfahrenden Auto eingequetscht und schwer verletzt. Anwohner hoben das Fahrzeug gemeinsam an, zogen sie hervor und brachten sie ins Bangkok Hospital Pattaya; die Polizei nahm den Vorfall auf.
Schlägerei zwischen Ausländern und Thailänderinnen endet dramatisch
Mehrere Ausländer und thailändische Frauen gerieten am frühen Morgen am Laem Bali Hai Pier in einen Handgemenge, in das auch Männer verwickelt waren.
Während der Auseinandersetzung fuhr ein schwarzer Pkw rückwärts und überrollte eine 20-jährige Frau, deren Körper unter dem Wagen eingeklemmt wurde.
Zeuge Fluke schildert, wie Streit eskalierte
Der 23-jährige Zeuge นายวรายุทธ, genannt Fluke, sagte, er habe den Streit gesehen, als er vom Tintenfischangeln zurückkehrte und beobachtete, wie ein Ausländer mit einem Stein drohte.
Fluke berichtete, dass es zu Handgreiflichkeiten kam und er später gesehen habe, wie der Pkw rückwärtsfuhr; er konnte aber nicht bestätigen, ob die verletzte Frau die Freundin des Fahrers war.
Videoaufnahmen legen Zeitpunkt und Ablauf fest
Überwachungskameraaufnahmen zeigen, dass das Fahrzeug gegen 04:57 Uhr ohne Licht entgegen der Fahrtrichtung fuhr, neben einem schwarzen SUV hielt und kurz darauf wendete.
Um 04:59 Uhr stiegen mehrere Personen aus dem Auto und lieferten sich eine Schlägerei; kurz darauf fuhr das Auto rückwärts und erfasste die Frau.
Anwohner retten die Eingeklemmte
Fast zehn Anwohner schafften es, das Auto gemeinsam anzuheben, um die unter dem Fahrzeug eingeklemmte Frau herauszuziehen.
Der Fahrer legte die Verletzte anschließend in sein Auto und brachte sie ins Bangkok Hospital Pattaya, wo bei ihr ein Hüftbruch festgestellt wurde.
Polizei protokollierte Vorfall, Anzeige bislang nicht erstattet
Die Polizei von Pattaya dokumentierte den Vorfall vor Ort, hat nach Angaben der Beamten aber bisher keine formelle Anzeige aufgenommen.
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Die Identität und Nationalität des Fahrers sowie die genauen Hintergründe des Streits sind weiterhin unklar.



Noch mehr solche Schlagzeilen und die Touristen stimmen mit den Füßen ab. Und es sind böse Ausländer als Verursacher. Wenn ja, welcher Nationalität? Sicher keine Qualitätstouristen.
„Qualitätstourist“ – ein Begriff, der gerne bemüht wird, wenn jemand meint, Herkunft und Geldbeutel würden Moral garantieren. Tun sie nicht. Kriminalität kennt keinen Pass. Gerade erst wurde ein Österreicher in Thailand zu über 1.600 Jahren Haft verurteilt – ein Einzelfall, wie es die Fälle anderer Nationalitäten auch sind.
Statistisch betrachtet begehen Staatsangehörige jedes Landes Straftaten – in Thailand, in Deutschland, überall. Wer aus einer Schlagzeile eine nationale Charakterfrage macht, betreibt keine Analyse, sondern Vorurteil.
Thailand begrüßt jährlich Millionen Besucher aus aller Welt. Die überwiegende Mehrheit – unabhängig von Nationalität und Budget – verhält sich tadellos. Einzelne Täter sind Einzelne. Nicht Repräsentanten ihrer Flagge.
Ich verstehe unter Qualitätstouristen Menschen mit gutem Benehmen, die ein Land bereisen um es besser kennenzulernen. Man nennt es Weltanschauung, weil man sich die Welt anschaut. Die, die hier auffällig werden, sind sogenannte Abenteurer, teils mit geringer Bildung und Erziehung, die den „Erlebnispfad“, was auch immer man darunter verstehen will, betreten wollen. Kriminelle gibt es sicher überall und statistisch gesehen von Land zu Land verschieden. Aber jeder Einzelne sorgt für Voreingenommenheit. Ich habe auch viele Länder bereist und musste unangenehme Touristen in ihrem Tun und Handeln feststellen. Ich habe daraufhin vor jeder Buchung im Internet geschaut, welche Touristen sich dort aufhalten. In dieser Hinsicht muss ich Ihrem Beitrag widersprechen, ohne Nationalitäten direkt zu nennen.
Ich lach mich schlapp, welches Internet weiss denn wo sich angenehme Touristen aufhalten! Der Prozentsatz von Kriminellen und Asozialen ist weltweit +/- in etwa gleich und variert nur marginal. Jen näher man einem Touristenhotspot kommt je höher ist die Chance auf unerfreuliche Typen zu stossen.
Dann lachen Sie mal kräftig! Lachen aktiviert viele Gesichtsmuskeln. 😂 Aber im Ernst, Berichte von anderen Reisenden mit ihren Erlebnissen können sehr aufschlussreich sein und bei einer Entscheidung helfen.
Ja die Qualitätstouristen mit Geld fallen halt immer mehr negativ auf:
© Blick.ch 26.5.2026
Bei einer Kontrolle am Flughafen Fiumicino in Rom ging den Mitarbeitern der Guardia di Finanza ein Schweizer ins Netz. Er kam von Bangkok und führte fast 20 Kilogramm Marihuana mit sich.
Dieser Schweizer war sicher nicht die hellste Kerze auf der Torte. Wie kann man nur so dumm sein und glauben keiner merkt es? Hunde haben eine sehr feine Nase, die im Airport Koffer und dergleichen auf Drogen und Sprengstoff abschnüffeln. Aber die Gier nach dem großen Geld frisst Hirn. Nun lebt der Eidgenosse sicher für längere Zeit in Italien unter italienischer Sonne. Schönes Wochenende!
…. unter italienischer Sonne – sicher nur beim Hofgang