PATTANI, THAILAND – Vor einer Schule in Pattani haben Bewaffnete am Montagnachmittag das Auto eines Polizisten unter Beschuss genommen und dabei eine Frau tödlich verletzt. Die Getötete ist die Lehrerin Fatimoh Ya‑ngoh, ihr Ehemann, ein Beamter der Polizeistation Yaring, wurde verletzt, das Kleinkind der Familie überlebte.
Schüsse während der Abholzeit
Laut Polizei ereignete sich der Hinterhalt gegen 15:30 Uhr vor der Prasan Wittaya Foundation School im Unterbezirk Pong Sta im Bezirk Yarang.
Eltern und Schüler suchten beim Schusswechsel Schutz, während das Fahrzeug der Familie innerhalb von Sekunden von mehreren Kugeln getroffen wurde.
Opfer und Verletzte namentlich bestätigt
Die Tote wurde als Lehrerin Fatimoh Ya‑ngoh identifiziert; sie saß im Wagen und hielt ihr Kleinkind, das unverletzt blieb.
Ihr Ehemann, der Polizist Adul Hayeesulong von der Polizeistation Yaring, wurde verletzt und von Rettungskräften zur dringenden Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Täter in Frauenkleidung fliehen auf Motorrädern
Ermittler gaben an, dass vier Angreifer in Hijabs und Frauenkleidung das Fahrzeug aus nächster Nähe beschossen und anschließend auf zwei Motorrädern flohen.
Die Motorräder sollen direkt neben dem Auto gehalten haben; die Täter entkamen, bevor Einsatzkräfte vor Ort waren.
Tatort gesichert, Spuren gesammelt
Sicherheitskräfte sperrten den Bereich um die Schule ab und untersuchten das Fahrzeug auf Einschusslöcher und forensische Spuren.
Ermittler arbeiteten am Montagabend weiter am Ort des Geschehens und sicherten Beweise von der Straße.
Fahndung und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen
Die Polizei leitete eine Fahndung ein und richtete in den umliegenden Distrikten Kontrollpunkte ein, um die Verdächtigen zu stoppen.
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Bewaffnete Patrouillen wurden in den Gemeinden verstärkt, und die Sicherheitsoperationen in der Provinz Pattani wurden ausgeweitet.
Behörden verurteilen Angriff – noch keine Festnahmen
Das Regionalkommando 4 des Internal Security Operations Command verurteilte den Anschlag als unmenschlich und im Widerspruch zu religiösen Prinzipien.
Bisher haben die Behörden keine Festnahmen gemeldet und keine Verdächtigen öffentlich identifiziert; die Fahndung läuft weiter.



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