BANGKOK – Razzia im Asoke-Viertel: Thailändische Einwanderungsermittler haben zwei französische Brüder festgenommen, die mit internationalen Haftbefehlen gesucht wurden. Einer der Männer stand wegen Drogenhandels und Geldwäsche auf einer Interpol-Red-Notice. Die Aufenthaltsgenehmigung der beiden wurde sofort kassiert.
Zugriff im Asoke-Viertel
Am 23. Juni 2026 schlugen Beamte der Ermittlungsabteilung des Einwanderungsbüros 3 in einer Eigentumswohnung im Bangkoker Bezirk Asoke zu. Sie nahmen die Brüder, die nur als Abdulrahim und Mustafa identifiziert wurden, gleichzeitig fest.
Die Ermittler hatten die Männer schon länger im Visier und ihre Bewegungen überwacht, bevor sie in dem Gebäude lokalisiert wurden. Gegen beide lagen von französischen Behörden ausgestellte Haftbefehle vor.
Interpol-Red-Notice gegen Abdulrahim
Abdulrahim war ein besonders dicker Fisch: Gegen ihn lag eine internationale Red-Notice von Interpol vor. Die Vorwürfe: Drogenschmuggel, grenzüberschreitende organisierte Kriminalität und Geldwäsche.
Welche konkreten Straftaten seinem Bruder Mustafa zur Last gelegt werden, gaben die Behörden nicht bekannt. Klar ist nur, dass auch er von Frankreich gesucht wurde.
Chefermittler koordinieren den Schlag
Die Operation stand unter der Leitung hochrangiger Polizeigeneräle. Polizeigeneralleutnant Phanumas Boonyalak, Polizeigeneralmajor Phanthana Nuchanart und Polizeigeneralmajor Songprod Sirisukha beauftragten ein Spezialteam mit der Festnahme.
Polizeioberst Suriya Phuangsombat und seine Männer von der Ermittlungsabteilung IB3 spürten die Verdächtigen schließlich auf und führten den koordinierten Zugriff durch.
Aufenthaltsrecht sofort kassiert
Direkt nach der Festnahme erklärten die Beamten den Brüdern, dass ihre Aufenthaltserlaubnis in Thailand mit sofortiger Wirkung erloschen ist. Nach thailändischem Einwanderungsrecht gelten die Männer jetzt als unerwünschte Personen.
Sie wurden zur weiteren rechtlichen Abwicklung an die zuständige Abteilung des Einwanderungsbüros überstellt. Die Abschiebung nach Frankreich ist damit eingeleitet.
Jagd nach möglichen Komplizen
Die thailändischen Behörden haben eine erweiterte Untersuchung zu Personen angeordnet, die mit den Brüdern in Verbindung standen. Das Einwanderungsbüro will sicherstellen, dass alle möglichen Komplizen identifiziert werden.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Die Aktion ist Teil einer laufenden Kampagne, im Ausland gesuchte Kriminelle in Thailand aufzuspüren und aus dem Land zu entfernen.
Sicherheit vor schweren Jungs
Die Festnahmen unterstreichen den Druck, den Thailand auf international gesuchte Straftäter ausübt. Beamte betonten, die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, um das gesamte Netzwerk der Verdächtigen aufzudecken.
Die französischen Brüder bleiben in Gewahrsam, bis alle rechtlichen Schritte für ihre Überstellung abgeschlossen sind.



Vermutlich mit gutem Grund wird nicht mehr erwähnt wie sie den beiden Beschuldigten/Gesuchten auf die Spur gekommen sind. Oder sollte die Immigration so langsam selber in die Puschen kommen?
Egal, Hauptsache so Koryphäen aus dem Polizeidienst können wieder mal ihre Namen in einer Pressemitteilung lesen. Muss schon ein geiles Gefühl sein, oder?