Thai Airports: Notfallübungen an 22 Airports sollen Sicherheit erhöhen

Große Gefahr am Himmel! 22 thailändische Airports plötzlich im Krisenmodus – Werden die Übungen zur echten Bewährungsprobe?

Thai Airports: Notfallübungen an 22 Airports sollen Sicherheit erhöhen
ThaiRath

BANGKOK – Thailand rüstet seine Flughäfen für den Ernstfall – eine landesweite Notfallübung soll zeigen, dass im Krisenfall jede Sekunde zählt.

Ministerium ordnet Großübung an 22 Airports an

Phatthaphong Phatthaprasit, stellvertretender Verkehrsminister, macht ernst mit der Sicherheit: Er hat das Department of Airports angewiesen, eine umfassende Notfallübung an allen 22 Flughäfen durchzuführen, die dem Ministerium unterstehen. Das Training dient nicht nur der Routine, sondern soll drastisch die Reaktionsfähigkeit des Personals verbessern.

Der stellvertretende Minister betont, dass der Luftverkehr ein zentraler Nerv der Wirtschaft und Gesellschaft sei. Deshalb müsse das Herzstück, die Sicherheit, kontinuierlich gestärkt werden, um bei einem tatsächlichen Zwischenfall Leben und Eigentum der Bürger schützen zu können.

Stellvertretender Verkehrsminister reist nach Nakhon Phanom

Den symbolischen Startschuss für die Übungsserie gibt Phatthaphong persönlich. Am 27. Juni 2026 wird er am Flughafen Nakhon Phanom die Eröffnungszeremonie der Vollübung leiten und sich vor Ort ein Bild von der Einsatzbereitschaft machen.

Dabei will er nicht nur die Sicherheits- und Schutzsysteme des Flughafens unter die Lupe nehmen, sondern auch die Dienstleistungen für die Bürger prüfen. Sein oberstes Ziel ist es, das Vertrauen von Passagieren und Flughafenbetreibern in die thailändische Luftfahrt nachhaltig zu festigen.

Das steckt hinter dem Pflichtprogramm

Bei den geplanten Maßnahmen handelt es sich um sogenannte „Full-scale exercises“, also realitätsnahe Komplettübungen. Sie sind keine freiwillige Kür, sondern eine feste Verpflichtung, um die Zusammenarbeit aller Beteiligten im Krisenfall zu perfektionieren.

Die Szenarien werden für jeden der 22 Standorte individuell festgelegt. Das Ziel ist klar: Eine nahtlose Verzahnung von staatlichen Stellen und privaten Partnern, damit im Notfall alle Rettungskräfte, von der Feuerwehr bis zur Polizei, effizient Hand in Hand arbeiten.

Zivilluftfahrtbehörde und ICAO geben Standards vor

Generaldirektor Danai Rueangson erklärt, dass die Übungen den nationalen Sicherheitsstandards der Zivilluftfahrtbehörde von Thailand entsprechen. Die Vorgabe ist eindeutig: Mindestens einmal alle zwei Jahre muss jeder Flughafen eine solche große Notfallübung absolvieren.

Zudem folgt das Ministerium den internationalen Richtlinien der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO. Die Anhänge 14 und 17 des Chicagoer Abkommens dienen dabei als korrekte Leitlinie, um für einen tatsächlichen Zwischenfall optimal gewappnet zu sein.

Diese 22 Flughäfen proben den Ernstfall

Die Übungen verteilen sich über das gesamte Land und decken auch Ziele ab, die bei Touristen besonders beliebt sind. Auf der Liste stehen unter anderem die Flughäfen von Krabi, Surat Thani, Udon Thani, Ubon Ratchathani, Khon Kaen und das idyllische Pai, aber auch kleinere Airports wie Nan Nakhon oder das grenznahe Mae Sot. Von Chumphon bis Narathiwat, von Loei bis Trang – die Dimension dieser landesweiten Aktion soll zeigen, dass Thailand über ein sicheres und standardisiertes Luftfahrtsystem verfügt, das bereit ist, den wachsenden Luftverkehr der Zukunft zu tragen.

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Quelle: Thairath

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