Striktes Feuer-Verbot: Harte Strafen für Bauern

Wer im Waldgebiet in Chiang Mai sein Feld abbrennt, landet auf einer Namensliste fürs Ministerium – und verliert 2 Jahre lang jede Staatshilfe. Wie hart wird jetzt durchgegriffen?

Striktes Feuer-Verbot: Harte Strafen für Bauern
Chiang Mai News

CHIANG MAI, THAILAND – Die Provinz Chiang Mai verschärft die Regeln gegen das Abbrennen landwirtschaftlicher Flächen in Waldgebieten. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit dem Ausschluss von staatlichen Agrarhilfen und mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Strenges Verbot für Brandrodung in Waldzonen

Chiang Mai hat eine offizielle Anordnung erlassen, um das Abbrennen in landwirtschaftlichen Flächen innerhalb von Waldgebieten zu verhindern und zu bekämpfen.

Die Maßnahme richtet sich ausdrücklich gegen Feuer in Agrarflächen, die in Schutzwäldern und Reservatswäldern liegen.

Gültigkeitszeitraum: 16. April bis 31. Mai 2026

Die verschärften Vorgaben gelten laut Anordnung vom 16. April bis zum 31. Mai 2569 (2026).

In diesem Zeitraum soll die Lage bei Waldbränden, Smog und Feinstaub (PM2.5) unter Kontrolle gebracht werden, da diese die Gesundheit der Bevölkerung beeinträchtigen.

Wer als Verstoß gilt: Selbst brennen, brennen lassen, Feuer außer Kontrolle

Als Verstoß zählt, wenn Landwirte ihre eigenen Flächen abbrennen oder andere das Abbrennen für sie durchführen lassen.

Auch das Entzünden von Feuer, das sich ausbreitet und in landwirtschaftliche Flächen übergreift, fällt unter die Sanktionen der Anordnung.

Sanktion: Zwei Jahre Ausschluss von staatlichen Förderprogrammen

Betroffene Landwirte sollen für zwei Jahre von staatlichen Programmen zur Unterstützung und Entwicklung landwirtschaftlicher Betriebe ausgeschlossen werden.

Der Ausschlusszeitraum ist in der Anordnung mit 1. April 2569 bis 31. März 2571 (2026 bis 2028) angegeben, ausgenommen sind Fälle, in denen Landwirte von Katastrophen betroffen sind.

Hintergrund: Anhaltende Hotspots in Schutz- und Reservatswäldern

Die Provinzverwaltung verfolgt die Situation der sogenannten „Hotspots“ (Brandherde) nach eigenen Angaben engmaschig.

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ZUM ANGEBOT

Dabei sei weiterhin wiederholt Brandaktivität in landwirtschaftlichen Flächen innerhalb von Naturschutz- und Reservatswaldgebieten festgestellt worden, weshalb ein konsequentes Verbot notwendig sei.

Konsequenzen: Namenslisten ans Ministerium und juristische Schritte

Wenn Verstöße festgestellt werden, sollen die Namen der betroffenen Landwirte gesammelt und an das Ministerium für Landwirtschaft und Genossenschaften übermittelt werden.

Dort wird über den Entzug von Unterstützungsleistungen aus staatlichen Programmen entschieden; zusätzlich kündigt Chiang Mai eine strikte Strafverfolgung nach den einschlägigen Gesetzen an.

Appell an lokale Führungskräfte und Behörden

Chiang Mai bittet um Zusammenarbeit von Kamnan, Dorfvorstehern, Gemeindevertretern sowie zuständigen Stellen für Naturressourcen und Umwelt.

Diese sollen die Landwirte in den betroffenen Gebieten zügig informieren und zur strikten Einhaltung anhalten, um Waldbrände und Rauchbelastung langfristig zu reduzieren.

Deine Meinung

Hältst du das komplette Abbrennverbot in Waldzonen für den richtigen Weg, um Smog und PM2.5 in Nordthailand wirksam zu senken?

Welche Alternativen oder Unterstützungen sollten Landwirte deiner Ansicht nach bekommen, damit sie ohne Feuer wirtschaften können—schreib deine Meinung in die Kommentare.

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Quelle: Chiang Mai News

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