PHUKET, Thailand – Ein Taxifahrer hat einem australischen Touristen 2.700 Baht zurückgezahlt, nachdem er für eine Fahrt vom Flughafen nach Chalong 3.500 Baht verlangt hatte. Der Tourist akzeptierte die Entschuldigung und zog seine rechtlichen Schritte zurück. In Thailand sorgt der Fall trotzdem für Kritik, weil die Rückzahlung allein das Verfahren beendet haben soll.
Taxifahrer zahlt 2.700 Baht zurück
Das Phuket Provincial Land Transport Office bestellte den Fahrer für den 14. September zu einem Gespräch ein. Dort traf er den Australier, entschuldigte sich und erstattete ihm die Differenz.
Der Fahrer erklärte, der korrekte Preis für die Strecke habe 800 Baht betragen. Der Tourist nahm die Entschuldigung an und stimmte laut den Berichten zu, die rechtlichen Schritte zurückzuziehen.
Fahrt vom Flughafen nach Chalong
Der 26-jährige Australier war zum ersten Mal in Phuket und kam über den internationalen Flughafen der Provinz an. Er sagte dem Taxifahrer, dass er nach Soi Ta Aied im Bezirk Chalong fahren wolle.
Der Fahrer nannte ihm dafür einen Preis von 3.500 Baht. Nach Angaben lokaler Medien erklärte er, sein Taxi sei das letzte verfügbare am Flughafen. Der Tourist könne sein Ziel nicht erreichen, wenn er die verfügbare Fahrt verpasse.
Üblicher Preis soll unter 1.000 Baht liegen
Weil der Australier Phuket nicht kannte, akzeptierte er die Fahrt. Später erfuhr er von Einheimischen und anderen Touristen, dass der verlangte Betrag deutlich über dem erwarteten Preis lag.
Die Strecke zwischen dem Flughafen und dem Ziel soll etwa 40 Kilometer lang sein. Der übliche Fahrpreis soll weniger als 1.000 Baht betragen. Der Fahrer nannte später 800 Baht als korrekten Preis.
Kritik an der Reaktion der Behörden
Thailändische Einwohner fragten, warum die Rückzahlung des Geldes ausreichen sollte, um die Angelegenheit zu beenden. Einige forderten eine rechtliche Bestrafung, unabhängig davon, ob der Tourist sein Geld zurückerhielt.
Andere vermuteten, der Fahrer hätte den zusätzlichen Betrag behalten, wenn der Fall nicht in den sozialen Medien große Aufmerksamkeit bekommen hätte. Bis zum 14. September war nicht bestätigt, ob ihm wegen des Vorfalls eine weitere rechtliche Bestrafung drohte.
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