Hund hält scharfe Granate für Spielzeug – und schleppt sie nach Hause

Lebensgefahr im eigenen Zuhause! Ein Hund trug eine rostige, aber scharfe chinesische Handgranate ins Haus. Wie die Familie die tödliche Gefahr entdeckte – und was dann geschah...

Hund hält scharfe Granate für Spielzeug – und schleppt sie nach Hause
KhaoSod English

SISAKET – Ein Familienhund in der Provinz Sisaket hat eine scharfe Handgranate angeschleppt und so beinahe eine Katastrophe ausgelöst. Die Angehörigen hielten den rostigen Gegenstand zunächst für ein harmloses Spielzeug. Erst der vom Krankenhaus heimkehrende Hausbesitzer erkannte die tödliche Gefahr.

Der Hund kam mit einer Handgranate nach Hause

Im Bezirk Non Khun trug der Vierbeiner einen merkwürdigen Fund in den Vorgarten. Die Familie beobachtete, wie das Tier auf dem Objekt herumkaute, hielt es aber nur für ein Stück altes Plastik oder einen Knochen.

Der Schrecken folgte, als der Hausbesitzer zurückkehrte. Ihm fiel sofort auf, dass der Sicherungsstift noch im verrosteten Gegenstand steckte. In diesem Moment wurde ihm klar, dass sein Hund einen scharfen Sprengkörper ins Haus gebracht hatte.

Vorsichtige Rettung vor der Haustür

Ohne zu zögern, brachte der Mann die Granate behutsam vom Gebäude weg. Erst dann informierte er den Dorfvorsteher, der umgehend die Polizei und den Kampfmittelräumdienst alarmierte.

Die anrückenden Spezialisten identifizierten das Objekt als eine in China produzierte Splitterhandgranate vom Typ 82-2. Trotz starker Korrosion bescheinigten die Entschärfer dem Sprengsatz volle Funktionsfähigkeit.

Die zerstörerische Kraft der Zeitbombe

Ein harter Aufprall oder ein versehentliches Ziehen des Stifts hätten die Granate jederzeit zünden können. Der Hausbesitzer schilderte später seine blanke Fassungslosigkeit über das Glück der Familie.

„Wenn der Hund den Stift gezogen oder sie hart genug fallen gelassen hätte, kann ich mir nicht vorstellen, was hätte passieren können“, sagte er nach dem Vorfall. Die Experten bestätigten, dass das Risiko einer Detonation enorm war.

Kontrollierte Sprengung auf freiem Feld

Um die Gefahr endgültig zu bannen, transportierten die Beamten die Granate auf eine abgelegene Freifläche. Dort zerstörten sie den Sprengkörper in einer kontrollierten Explosion.

Die Wucht der Detonation überraschte selbst die Fachleute. Die Sprengung riss einen Krater von 30 Zentimetern Tiefe und 60 Zentimetern Breite in den Boden. Der Vorfall zeigt, wie unberechenbar stark verrostete Munition noch immer ist.

Appell an die Bevölkerung

Bezirkschef Chaiwat Thammawat wertete den Zwischenfall als eindringliche Warnung. Er appellierte an die Wachsamkeit aller Bürger, besonders in Regionen, wo alte Militärmunition im Boden liegen könnte. Seine zentrale Botschaft lautet: Niemals ein verdächtiges Objekt berühren oder bewegen. Stattdessen müsse sofort die nächste Polizeidienststelle kontaktiert werden, damit ausgebildete Spezialisten die Lage sicher klären können.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Khaosod English

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.