PHETCHABURI – Ein ohrenbetäubender Knall riss am Mittag des 14. Juli 2026 ein ganzes Viertel aus dem Alltag. In einem seit Jahrzehnten legalen Feuerwerksbetrieb in Ton Mamuang explodierte gelagertes Schwarzpulver. Ein Ehepaar wurde verletzt, fast zehn Häuser und zwei Autos gingen zu Bruch.
Ehemaliger Kamnan und seine Frau im Krankenhaus
Der 68-jährige Nai Songkran und seine 42 Jahre alte Frau Nanthaphat hatten sich im Haus aufgehalten, als direkt am überdachten Stellplatz das Feuerwerk hochging. Songkran war früher Dorfvorsteher des Tambon Ton Mamuang und in der Gegend als „Kamnan Muek“ bekannt.
Helfer brachten das Paar noch vor dem Eintreffen der Polizei ins Krankenhaus Phra Chom Klao. Die beiden erlitten nur leichte Verletzungen und trugen Schürfwunden davon.
Druckwelle verwüstet fast zehn Nachbarhäuser
Die Explosion war so heftig, dass sie Dächer abdeckte, Deckenverkleidungen von den Wänden riss und Fenster in den umliegenden Gebäuden zerfetzte. Insgesamt zählten die Beamten knapp zehn beschädigte Wohnhäuser.
Ein Pkw und ein Pickup, die in der Nähe standen, wurden ebenfalls von der Wucht erfasst.
Knall noch in über zehn Kilometern Entfernung zu hören
Das explosionsartige Krachen soll noch in mehr als zehn Kilometern Entfernung deutlich vernehmbar gewesen sein.
Der Auslöser: Schwarzpulver, das im überdachten Stellplatz des Hauses feuerwerksüblich gelagert war. Warum es sich entzündete, ist völlig offen.
Seit 40 Jahren genehmigt – und nie ein Unfall
Das betroffene Grundstück besaß eine offizielle Erlaubnis der Bezirksverwaltung Mueang Phetchaburi für die Herstellung von Feuerwerkskörpern. Über vier Jahrzehnte hinweg hatte es dort nicht einen einzigen Zwischenfall gegeben.
Der Betrieb galt als fester Teil der Nachbarschaft.
Polizei riegelt Unglücksort ab und wartet auf Forensik
Noch am Nachmittag sperrte die Polizei das Gelände großräumig. Beamte der forensischen Abteilung der Polizei der Provinz Phetchaburi sollen nun die genaue Ursache der Explosion untersuchen.
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Bis die Ergebnisse vorliegen, bleibt der Bereich tabu für Unbefugte. Eine Schätzung des Gesamtschadens ist derzeit nicht möglich.



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