BANGKOK, Thailand – Igho „Tiny“ Ubiribo, ein nigerianischer Weggefährte des Afrobeats-Stars Davido, ist nach einer kosmetischen Penisvergrößerung in Bangkok gestorben. Eine Untersuchung in London kam zu dem Schluss, dass eine durch die Injektion ausgelöste Lungenembolie den Tod verursachte. Der Fall zeigt die möglichen Risiken solcher Eingriffe im Ausland. Er war auch als „Ego“ bekannt.
Hyaluronsäure-Injektion führte zur Lungenembolie
Bei dem Eingriff wurden 40 Milliliter Hyaluronsäure und Lidocain in den Penis injiziert. Kurz danach bekam Ubiribo Brustschmerzen und brach zweimal zusammen, während seine Ehefrau Danielle Simba Allen ihn massierte.
Ein Krankenwagen brachte ihn in das Sukhumvit Hospital. Dort stellten die Ärzte eine Lungenembolie fest, bei der ein Blutgerinnsel den Blutfluss zur Lunge blockiert.
Ärzte kämpften rund 100 Minuten um sein Leben
Die Ärzte empfahlen eine Computertomografie. Ubiribo verlor jedoch das Bewusstsein, bevor die Untersuchung durchgeführt werden konnte.
Das medizinische Personal versuchte anschließend etwa 100 Minuten lang, ihn wiederzubeleben. In den frühen Morgenstunden des 6. März wurde er für tot erklärt.
Obduktion stützt Schluss zur Injektion
Eine spätere Obduktion in Großbritannien fand Zellmaterial in Ubiribos Lunge, das mit der verabreichten Hyaluronsäure übereinstimmte. Die Untersuchung stützte damit den Schluss, dass die Injektion die Lungenembolie ausgelöst hatte.
Coronerin Jean Harkin hielt als Todesursache eine Lungenembolie nach der Injektion von Hyaluronsäure in den Penis fest. Sie kam zu dem Ergebnis, dass Ubiribo infolge eines kosmetischen Eingriffs im Ausland gestorben war.
Davido nahm an der Beerdigung in London teil
Ubiribo, der auf Instagram rund 185.000 Follower hatte, wurde nach Angaben der Daily Mail im Mai in London beigesetzt. Davido gehörte zu den Teilnehmern der Beerdigung, an der auch weitere bekannte Persönlichkeiten teilnahmen.
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Professor Vaibhav Modgil, Androloge und beratender urologischer Chirurg beim britischen Gesundheitsdienst NHS, hatte bereits früher vor schweren und möglicherweise verheerenden Komplikationen durch Penis-Filler gewarnt.

Bei dem Eingriff wurden 40 Milliliter Hyaluronsäure und Lidocain in den Penis injiziert.
Verstehe den Artikel nicht. Nach dem Eingriff,konnte er sofort wieder nach Hause fahren? Völlig Unklar nach einer OP.