BANGKOK, Thailand – Die Bank of Thailand und elf Verbände der Finanzbranche wollen illegale Transaktionen gezielter verhindern. Geplant sind strengere Kundenprüfungen, die Überwachung riskanter Bargeldgeschäfte und der Einsatz moderner Technik zur Erkennung auffälliger Transaktionen. Das soll Verbraucher schützen und das thailändische Finanzsystem sicherer machen.
Elf Verbände verschärfen die Kontrollen
Zu den beteiligten Organisationen gehören die Thai Bankers’ Association, die Association of International Banks, die Government Financial Institutions Association, die Thai Electronic Payment Association und die Association of Foreign Exchange and Financial Services.
Hinzu kommen sechs Verbände und Vereinigungen von Unternehmen außerhalb der klassischen Geschäftsbanken, darunter Anbieter von Finanzierungen. Gemeinsam wollen sie die Prüfungen zur Identifizierung und Bewertung von Kunden sowie die Kontrolle riskanter Bargeldgeschäfte ausbauen.
Technik soll verdächtige Transaktionen früher erkennen
Die Unternehmen planen den Einsatz moderner Technologien, um ungewöhnliche Transaktionen aktiv zu erkennen. Außerdem soll eine Datenbank zu Risikopersonen aufgebaut und mit dem Central Fraud Registry verbunden werden.
Für die Branche soll ein Leitfaden zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Verhinderung der Terrorismusfinanzierung entstehen. Über kommunale Netzwerke sollen zudem besonders gefährdete Gruppen besser vor finanziellen Risiken geschützt werden.
Finanzsystem darf nicht zum Werkzeug für Straftaten werden
Bank-of-Thailand-Gouverneur Witai Ratanakorn erklärte, die Zentralbank und die beaufsichtigten Unternehmen wollten verhindern, dass das Finanzsystem als Werkzeug, Durchgangsstation oder Unterstützung für illegale Handlungen genutzt wird.
Dafür sollen alle beteiligten Organisationen entsprechende Ziele, Richtlinien und Regeln für die Unternehmensführung festlegen. Die Schutzmaßnahmen sollen zu den jeweiligen Geschäftsmodellen passen und laufend an neue Risiken angepasst werden.Dabei sollen angemessene Mindeststandards gelten.
Beteiligte Stellen wollen Daten und Warnsignale teilen
Die beteiligten Stellen wollen ihre Daten, Fachkenntnisse, bekannten Vorgehensweisen und Warnsignale austauschen. Auch bewährte Verfahren sollen zwischen den zuständigen Bereichen geteilt werden.
Damit sollen komplexe betrügerische Transaktionen besser erkannt werden, die Lücken zwischen den Zuständigkeiten und gesetzlichen Regeln ausnutzen. Die Zusammenarbeit soll helfen, solche Lücken zu schließen.
Bank of Thailand baut Überwachung aus
Die Bank of Thailand will die Aufsicht über das gesamte System sowie die Prüfung von Kunden und Geschäftspartnern verschärfen. Daten, Technik und Fachwissen sollen die Überwachung und Erkennung riskanter Transaktionen verbessern. Außerdem sollen Daten zwischen den zuständigen Stellen verknüpft werden, um Schlupflöcher zu schließen.
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Gleichzeitig will die Zentralbank die Finanzkompetenz der Bevölkerung stärken. Bei allen Maßnahmen sollen der Zugang zu Finanzdiensten, faire Wettbewerbsbedingungen, der Schutz ehrlicher Kunden und die Förderung von Innovation berücksichtigt werden. Die gemeinsame Umsetzung soll dauerhaft weiterlaufen.
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Ein weiterer Schritt in die totale Überwachung und Kontrolle der Menschen.
Das übliche Bla bla wie Terrorismusbekämpfung und Geldwäscheverhinderung.. Letztendlich wollen die Mächtigen in der Lage sein, alles zu kontrollieren und in der Folge dann zu steuern.. Um einen -normalerweise- verschwindend kleinen Prozentsatz von Missbrauch zu identifizieren, wird alles und jeder „überwacht“.