DSI Beamte erpressen 250.000 Baht in Bangkok

Zwei DSI-Beamte wurden festgenommen. Weil die Zahlungen bar erfolgten, fehlen Geldspuren. Tonaufnahmen und weitere Daten sollen die Ermittlungen stützen.

DSI Beamte erpressen 250.000 Baht in Bangkok
Matichon

BANGKOK, Thailand – Zwei Beamte der thailändischen Sonderermittlungsbehörde DSI sollen bei der Vergabe von Stellen im Staatsdienst zusätzliche Zahlungen verlangt haben. Nach den vorliegenden Angaben verlangten sie 250.000 Baht extra oder mehr und transportierten Bargeld zu einem Vermittler des Netzwerks. Die Ermittler wollen den Fall auf weitere beteiligte Staatsbedienstete ausweiten.

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DSI-Beamte sollen Gebühren verdoppelt haben

Nach den Ermittlungsangaben verlangte ein Vermittler namens Jaa Phichit 250.000 Baht für das Recht, in den Staatsdienst aufgenommen zu werden. Die beiden DSI-Beamten sollen von den Interessenten weitere 250.000 Baht als Bearbeitungsgebühr gefordert haben.

Damit stieg die verlangte Summe auf das Doppelte. In einzelnen Fällen soll der zusätzliche Betrag auch höher gewesen sein.

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Zwei Festnahmen bei der DSI

Festgenommen wurden der 49-jährige Ittipol, genannt „Victor“, und der 46-jährige Anurak, genannt „Dr. Tor“. Ittipol ist Sonderermittlungsbeamter auf Fachstufe in der Abteilung für internationale Angelegenheiten und internationale Kriminalfälle.

Anurak ist Sonderermittler auf besonderer Fachstufe bei der DSI. Nach den vorliegenden Informationen sollen beide als Vermittler zwischen Kunden und Jaa Phichit tätig gewesen sein.

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Bargeld erschwert den Nachweis

Die Zahlungen sollen in bar erfolgt sein. Deshalb gibt es nach Angaben aus den Ermittlungen keine Geldspur, die den Weg der Beträge dokumentiert.

Die Behörden sicherten jedoch Tonaufnahmen von Gesprächen über Line sowie Fotos, Zeitangaben und weitere Daten. Diese Unterlagen sollen als Beweismittel für die Festnahmen dienen.

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Ermittler prüfen weitere Beteiligte

Die Polizei trägt die vorhandenen Beweise zusammen und bereitet eine Ausweitung der Ermittlungen auf weitere Personen vor. Dabei geht es um mögliche Beteiligte innerhalb des Netzwerks.

Die Ermittler gehen davon aus, dass noch mehrere Staatsbedienstete in den Vorgang verwickelt sein könnten.

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Quelle: Matichon

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