KRABI-PHUKET – Die Andamanen-Region steht vor einem touristischen Quantensprung. Noch in diesem Jahr sollen erstmals Wasserflugzeuge zwischen Krabi und Phuket abheben. Das Projekt soll nicht nur Luxusreisende anlocken, sondern das ganze Land als Luftfahrt-Drehkreuz nach vorne bringen.
Der Mann für das nasse Abenteuer
Verkehrs-Vize Phatthaphong Phatthaprasit hat jetzt klare Kante gezeigt. Bei einem Besuch am Krabi Airport trimmte er die beteiligten Behörden und Firmen auf Tempo.
Von ganz oben bekam er dafür den Rücken gestärkt. Vize-Premier Phiphat Ratchakitprakarn machte ihn zum Chef eines brandneuen Gremiums, das die teils komplizierten Regeln für Wasserstarts und -landungen bündeln soll.
Ein Komitee für klare Verhältnisse
Dieses „Strategische Integrationskomitee“ bringt erstmals alle an einen Tisch. Staat, Luftfahrt-Experten und private Investoren sollen endlich vom selben Blatt spielen.
Das Ziel: verbindliche Richtlinien, höchste Sicherheitsstandards und vor allem eine zügige Umsetzung. Papierkram, der sonst Jahre dauert, soll hier im Turbotempo erledigt werden.
Krabi wird zur Testbühne
Die Wahl fiel mit Bedacht auf die Provinz Krabi. Der dortige Flughafen soll das Pilotgebiet und gleich die erste feste Destination für den neuen Service werden.
Der Plan sieht vor, die gesamte Region als „Airport for Regional Development“ neu zu denken. Eine nahtlose Kette für Touristen, die ohne lästiges Umladen von Insel zu Insel springen wollen.
Zwei Unternehmen, zwei Startszenarien
Am konkretesten ist der Zeitplan bei Thai Seaplane. Phatthaphong rechnet fest damit, dass die ersten Testflüge von Krabi rüber nach Phuket bis spätestens Ende dieses Jahres in der Luft sind.
Etwas mehr Geduld braucht es bei Siam Seaplane. Hier steht noch die entscheidende Umweltprüfung aus. Erst wenn der IEE-Bericht durchgewunken ist, kann auch diese Firma abheben.
High-Spending-Touristen im Visier
Das ganze Projekt ist kein Angebot für Backpacker. Die Verantwortlichen zielen ganz bewusst auf Reisende mit dicker Brieftasche, sogenannte High-Value-Touristen.
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Ein Flug im Wasserflugzeug soll exklusives Reiseerlebnis und Zeitersparnis zugleich bieten. Ein neuer Reiz, der Thailand im Wettbewerb der Premium-Destinationen schärfen soll.
Was hängt noch dran?
Der wirtschaftliche Effekt geht weit über den reinen Flugpreis hinaus. Luftfahrt, Hotels, Restaurants und Dienstleister sollen direkt profitieren.
Sogar für Notfallmedizin und maritime Sicherheit versprechen sich die Planer Vorteile. Die kleinen Maschinen könnten in kritischen Lagen wertvolle Minuten sparen.
„Beschleunigen, bitte!“
Phatthaphong ließ zum Abschluss keinen Raum für Trödelei. Er wies alle Stellen unmissverständlich an, die Vorbereitungen so zu beschleunigen, dass der Betrieb rechtzeitig bis Ende dieses Jahres (2026) rollt.
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Diesen Service mit Wasserflugzeugen habe ich einmal bei den Vancouver Islands mitgemacht. War schon ein Erlebnis. Die sind ganz niedrig über das Wasser von Insel zu Insel geflogen und haben in Yachthäfen die Leute aufgenommen, bzw. abgesetzt. Ähnlich wie bei einem Busverkehr und haben auch direkt am Vancouver Flughafen auf einem Fluss festgemacht. Zumindest damals war das nicht besonders teuer und man konnte sich das auch als Normalmensch ohne dicke Hose leisten.
Dinge, die die Welt nicht braucht… zumindest nicht in einem derart gut erschlossenen Gebiet.
Start- und Landeflächen müssten dauerhaft wirksam (!) gesperrt werden, zur Verwendung als Rettungsmittel sind nur Hubschrauber hilfreich, und dafür dass ein paar „High-value Touristen“ ihr Erlebnis haben, genießen Tausende andere Touristen den Krach durch niedrig fliegende Motorflugzeuge.